News

  • BPB Dossier Zukunft Bildung

    http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/zukunft-bildung/174702/hochschule

    Über kaum ein Thema wird so viel und so leidenschaftlich diskutiert wie über Bildung. Sie verspricht dem Einzelnen sozialen Aufstieg und wird als Universallösung beschworen für viele Herausforderungen, die unsere Gesellschaft bewältigen muss: demografischer Wandel, Krise der Demokratie, Wandel zur Wissensgesellschaft, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, internationale Wettbewerbsfähigkeit – und selbst den Klimawandel. Entsprechend groß ist das Spektrum der Erwartungen und Forderungen, die von Eltern, Schülern, Studenten, Lehrergewerkschaften, Wissenschaftlern, Wirtschaftsverbänden, Politikern und vielen mehr an die Bildungspolitik adressiert werden.
  • Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“

    15. Juli 2015
    Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“
    Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ fördert das BMBF seit Oktober 2011 das Verbundprojekt „mint.online – Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in MINT-Fächern“. Der Kompetenzbereich Anrechnung nimmt als Querschnittsbereich „Kompetenzerfassung und -anrechnung“ an diesem Verbundprojekt teil.
    In diesem Zusammenhang wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen (ForWind) angebotene Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“ veröffentlicht.
    Die berufsbegleitende Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“ richtet sich an Personen, die ihre Zukunft in der Windenergiebranche auf ein solides Fundament aus Fachwissen, (Projekt-)Kompetenz und Schlüsselqualifikation stellen wollen. Vermittelt werden technische, kaufmännische, planerische und juristische Inhalte, aber auch die Bereiche Methodenwissen und Schlüsselkompetenzen werden abgedeckt.
    Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 30 Kreditpunkten ECTS auf Master-Studiengänge anzurechnen.
    Als Experte begutachtete Herr Dr.h.c.Ir. Jos Beurskens, Leiter der Beratungsagentur „SET Analysis“ und wissenschaftlicher Direktor der „We@Sea“-Stiftung, die Weiterbildung.
    In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Weiterbildung.
  • Gewinnerin der Umfrage zum Mediennutzungsverhalten steht fest
    Vielen Dank nochmals für die Teilnahme an unserer Umfrage zum Mediennutzungsverhalten von Studierenden!

    Aus den über 1200 Teilnehmer/innen, die eine E-Mail Adresse eingegeben haben, wurde eine Gewinnerin ausgewählt und informiert. Herzlichen Glückwunsch!
  • So viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie
    Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 nahezu verdreifacht, von rund 15.500 auf 45.900 in 2013. Aktuelle Berechnungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigen ebenfalls eine positive Entwicklung bei den Hochschulabschlüssen. Mit 4.400 Absolvent(inn)en haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet.

    http://www.che.de/cms/?getObject=5&;getNewsID=1902&getCB=212&getPM&getLang=de
  • MINTmaps nun online

    Die MINTmaps: Qualitätsstandards der Kurs-, Programm- und Organisationsebene

    Ein Instrument zur Qualitätssicherung und -entwicklung für berufsbegleitende, online-basierte und wissenschaftliche Weiterbildungsprogramme in MINT-Fächern
  • Wer online nach Weiterbildungen sucht, hat meistens Abitur
    26.03.2015 09:46

    Wer online nach Weiterbildungen sucht, hat meistens Abitur
    Philip Stirm Referat Kommunikation
    Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

    Aktuelle Umfrage-Ergebnisse des InfoWeb Weiterbildung veröffentlicht

    https://idw-online.de/de/news628196
  • Die MINT-Lücke aktuell
    Entwicklung der MINT-Arbeitskräftelücke hochqualifizierter Tätigkeiten unter:

    http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-luecke-20.html

  • Ausschreibung Helene-Lange-Preis
    Bewerbung bis zum 30.04.2015

    http://www.helene-lange-preis.de/

    Mit dem Helene-Lange-Preis wird jährlich eine Nachwuchswissenschaftlerin für ihre Leistungen in Forschung und Lehre ausgezeichnet. Gleichzeitig will der Preis motivieren, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen.
    Teilnehmen können alle Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an deutschen Universitäten aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich sowie der Informatik, die noch nicht auf eine ordentliche Professur berufen wurden. Der Helene-Lange-Preis wird während einer offiziellen Feierstunde im EWE Forum Alte Fleiwa verliehen.

    Die Preisträgerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
  • Brauchen wir neue Studiengänge für die Energiewende?
  • Berufstätige Studierende brauchen flexible Studienformate
    Pressemitteilung des idw:

    https://www.idw-online.de/de/news618269
  • Dramatische Verschlechterung der Betreuungsquoten in den MINT-Fächern
  • Weiterbildungsmarkt: Die Trends der kommenden drei Jahre
  • Warum immer mehr Unternehmer auf Weiterbildung setzen
  • Gender Mainstreaming bei mint.online - die App ist verfügbar!
    Die kostenfreie iAcademy-App zum Thema "Gender Mainstreaming bei mint.online" ist nun veröffentlicht

    Beschreibung:
    Eine App für Personen, die Weiterbildungsstudiengänge - vorwiegend in den MINT-Fächern - verantworten, koordinieren bzw. dort lehren. Hier erfahren diese mehr über die Entstehung, Hintergründe sowie Möglichkeiten der Umsetzung von Gender Mainstreaming.

    Link zum iAcademy Store:

    https://store.iacademy.mobi/de/item/cxgulkmxrg/gender-mainstreaming-im-verbundprojekt-mint-online
  • MINT-Fächer: Frauenstudiengänge schaffen Selbstvertrauen
    Deutschland hat ein Problem: Es gibt besonders in den technischen Berufen zu wenige Bewerber. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen im MINT-Bereich fast 210.000 Fachkräfte. MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Wenn sich mehr Frauen für diese Berufe und Studienfächer begeistern würden, könnte die Fachkräfte-Lücke zumindest zum Teil geschlossen werden. Daher sollen Frauen für MINT-Berufe verstärkt angesprochen werden. Manche Hochschulen gehen dabei ungewöhnliche Wege und bieten spezielle Frauenstudiengänge an. Sie werben so gezielt um weiblichen Nachwuchs.

    Weiter unter:
    http://bit.ly/1ItgjM6
  • MINT Trendreport Herbst 2014 veröffentlicht
    Den deutschen Unternehmen fehlen aktuell 124.000 MINT-Arbeitskräfte, davon rund 40 Prozent mit akademischer Qualifikation sowie rund 60 Prozent mit einem beruflichen Abschluss. Zu diesem Ergebnis kommt der MINT-Herbstreport 2014, der am 08. Oktober 2014 vorgestellt wurde.
    Mehr informationen unter:
    http://bit.ly/1zmmU6F
  • MINT-Studiengänge bei Frauen immer beliebter

    http://idw-online.de/de/news614827

    24.11.2014 11:29

    MINT-Studiengänge bei Frauen immer beliebter
    Christina Haaf M.A. Pressestelle
    Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.

    Der überdurchschnittliche Anstieg von Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern der letzten Jahre erweist sich als stabil. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ zeigen, dass seit 2008 die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen insgesamt um gut 70 Prozent gestiegen ist - von fast 60.000 auf über 100.000 MINT-Studienanfängerinnen. Somit ist von allen Studierenden, die ein MINT-Studium beginnen, fast jede dritte eine Frau. Der Zuwachs an MINT-Studienanfängerinnen liegt damit deutlich über dem Zuwachs an Studienanfängerinnen insgesamt, der bei 50 Prozent in demselben Zeitraum liegt.

    Die technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge sind als Studienfach für Frauen beliebter geworden. Jüngere Studienanfängerinnen wählen häufiger ein MINT-Studium als noch vor einigen Jahren. So zeigt ein Blick auf die Verteilung weiblicher Studierender auf die Fächergruppen, dass der Anteil der MINT-Studienanfängerinnen mit 26 Prozent größer ist als der Anteil an MINT-Studentinnen mit 23 Prozent. Im Vergleich, beim Spitzenreiter der weiblichen Studienwahl Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gibt es keine Zuwächse: 33 Prozent der Studentinnen insgesamt stehen fast 33 Prozent Studienanfängerinnen gegenüber.
    Ein Blick auf die im Daten und Fakten Bereich auf http://www.komm-mach-mint.de beobachteten Fächergruppen und Studienbereiche zeigt, dass die Studienanfängerinnenzahlen in diesen Bereichen so hoch sind wie nie zuvor. So ist in der Elektrotechnik der Anteil von Studienanfängerinnen von 9,7 Prozent in 2008 auf 13,5 Prozent in 2013 gestiegen. Mit 3.700 Studienanfängerinnen in 2013 begannen somit mehr als doppelt so viele Frauen ein Elektrotechnik-Studium wie in 2008. Ähnlich hat die Informatik zugelegt mit einer Steigerung des Studienanfängerinnenanteils von 18,6 Prozent in 2008 auf 22,7 Prozent in 2013. Mit 13.000 Studienanfängerinnen in 2013 bedeutet dies ebenfalls eine Steigerung von mehr als 100 Prozent gegenüber 2008. Die hohe Änderungsdynamik in den einzelnen Fächergruppen zeigt sich bereits bei den Veränderungen von 2012 – 2013.

    Der kontinuierliche Wandel schlägt sich auch in den Absolventinnen-Zahlen nieder. So schlossen 2013 über 50 Prozent mehr MINT-Absolventinnen als 2008 ihr Studium ab, 17.000 Absolventinnen mehr als in 2008. Ein positiver Trend ist auch bei den erwerbstätigen MINT-Akademikerinnen zu erkennen. Der Frauenanteil unter den unter 35-jährigen MINT-Akademikern ist seit dem Jahr 2000 von 22,4 Prozent auf 24,9 Prozent im Jahr 2012 angestiegen. Damit liegt der Frauenanteil in dieser Altersgruppe um mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei den Personen ab 55 Jahre (Herbstreport 2014 des IW Köln).

    Um den Wandel zu sichern sind langfristig angelegte Orientierungsmaßnahmen, die Schülerinnen über MINT-Perspektiven praxisnah informieren, gefragt. Die „Komm, mach MINT.“-Broschüren geben Einblick in den spannenden Ausbildungs-, Studien- und Berufsalltag von MINT-Frauen. Die Broschüren können kostenfrei bestellt werden. Das Informationsportal http://www.komm-mach-mint.de bietet einen bundesweiten Überblick über das breite Spektrum von Orientierungsangeboten mit Experimentiertagen, Schülerinnenlaboren, Mentoring-Programmen und vielen weiteren Aktionen und Projekten, um die MINT-Berufe praxisnah kennenzulernen und technische Kompetenzen zu erproben.

    Weitere detaillierte Daten und Fakten zur Entwicklung von Studienanfängerinnen und Absolventinnenzahlen aller Fachbereiche, bundesweit und auf Länderebene, stehen kommentiert unter http://www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung.
    Weitere Informationen:

    http://www.komm-mach-mint.de/Presse/Pressemitteilungen/PM-MINT-Studiengaenge-Fra...
  • Neuer, gendergerechter Infoflyer mint.online
  • mint auf Nexus
  • MINT-Excellence-Programm (Stipendienprogramm)
    Die Bewerbungsfrist beginnt am 15.10.2014 und läuft bis zum 15.04.2015
    Mehr Infos unter
    http://www.mlp.de/#/studenten/karriere/stipendienprogramme/mint-excellence
  • Gibt es ein Recht auf Weiterbildungen?
  • MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz: Potenzial von Mädchen in Technik könnte besser genutzt werden

    http://idw-online.de/de/news604606

    23.09.2014 09:42

    MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz: Potenzial von Mädchen in Technik könnte besser genutzt werden
    Dipl.-Biochem. Beatrice Huber Pressestelle
    Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften

    Familie, Schule, Berufsberatung und Unternehmen könnten deutlich mehr tun, damit junge Frauen Berufe in Technik und Naturwissenschaften ergreifen. Mädchen fühlen sich in Technik deutlich weniger gefördert als Knaben. Zudem müssen die Berufe für junge Frauen andere Kriterien erfüllen als für junge Männer. Dies geht aus der Studie «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» der Akademien der Wissenschaften Schweiz hervor.

    Gesellschaft und Wirtschaft der Schweiz sind stark auf Wissenschaft und Technik angewiesen. Der seit Jahren bestehende Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – MINT – ist deshalb ein Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Was sind die Gründe für diesen Mangel? Wie liesse er sich beheben? Um das herauszufinden, befragten die Akademien der Wissenschaften Schweiz über 6000 Personen aus der Deutschschweiz und der Westschweiz: Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Erwerbstätige.

    Familie und Schule sollten mehr tun

    Die Studie «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» zeigt, dass es zu viele Jugendliche gibt, die sich von Familie und Schule in ihrem Interesse an Naturwissenschaften und Technik nicht gefördert fühlen. Die Familie und die ausserfamiliäre Betreuung könnten insbesondere Mädchen stärker dazu ermutigen, sich mit Technik und Natur auseinanderzusetzen, und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken - jenseits von Geschlechterstereotypen. Die Studie zeigt, selbst wenn Mädchen und Knaben die gleiche Förderung in Technik erhalten und das gleiche Interesse an Technik aufweisen, haben Mädchen immer noch weniger Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und damit ein geringeres Selbstkonzept in Bezug auf Technik als Knaben. Deshalb ist es wichtig, dass Mädchen vermehrt spezifisch in ihrem Technikinteresse gefördert werden.

    Die Schule sollte auf allen Stufen ihre Anstrengungen verstärken, um Kinder und Jugendliche in Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Eine Förderung der Naturwissenschaften führt jedoch nicht automatisch zu einem erhöhten Interesse an Technik. Technik und Informatik müssen deshalb spezifisch gefördert werden.

    Berufe differenziert darstellen – um Knaben und Mädchen anzusprechen

    Die Studie belegt, dass Jugendliche natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe grundsätzlich positiv wahrnehmen. Diese Berufe gelten bei den Befragten als modern, fortschrittlich, nützlich und praktisch. Trotzdem müssen die Ausbildungen, Berufe und Arbeitsbedingungen überdacht werden, denn Mädchen sind anders motiviert als Knaben: Für junge Frauen sind Karriere, Einkommen und Ansehen meist weniger wichtig; sie legen mehr Wert auf eine vielseitige Tätigkeit und selbständiges Arbeiten. Entsprechend müssen natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe auch differenziert umschrieben werden, wenn sich beide Geschlechter angesprochen fühlen sollen.

    Die Publikation basiert auf einer Studie, die im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz erstellt wurde: „Bericht Analyse MINT-Nachwuchsbarometer – Auswertung der Datenerhebung vom Frühsommer 2012“, Johannes Börlin, Anne Beerenwinkel, Peter Labudde, Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, PH FHNW
    Weitere Informationen:

    http://www.mint-nachwuchsbarometer.ch
    Anhang
    attachment icon Kompaktbroschüre zur Studie "MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz"
  • Befragung zur Qualität berufsbegleitender/weiterbildender Studiengänge
    Im Rahmen des Projekts mint.online werden derzeit die Bedeutung und Erwartungshaltung hinsichtlich der Qualität weiterbildender berufsbegleitender Studiengänge erforscht. Personen, die aktuell berufsbegleitend studieren, sind herzlich eingeladen, an der ca. 30 minütigen Befragung teilzunehmen. Verlost werden unter allen Teilnehmenden drei Apple iPods.

    Link zur Befragung: http://www.umfrage.uni-oldenburg.de/meiners/index.php/321289/lang-de
  • WoMenPower 2015 - Call for Papers
    Unter dem Motto „Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen.“ startet am 17. April 2015 der Fachkongress WoMenPower. Dabei handelt es sich um die erfolgreichste deutsche Veranstaltung dieser Art zu arbeitspolitischen Themen und Karrierefragen für hoch engagierte Frauen und Männer. Die Deutsche Messe AG organisiert den Fachkongress alljährlich im Rahmen der HANNOVER MESSE. Zur letztjährigen Veranstaltung kamen rund 1 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Unternehmen, Netzwerken und Organisationen, um über Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovative Arbeitsformen zu diskutieren.

    Link zum Call for Papers - Annahmeschluss 8. September 2014:
    http://files.messe.de/001-14/media/downloads/aussteller/anmeldung-call-for-paper-women-power.pdf
  • Höchster Mathematik-Preis erstmals für eine Frau
    "52 Mal wurde bisher der inoffizielle Nobelpreis für Mathematik, die Fields-Medaille, verliehen – immer an Männer. Nun wurde erstmals eine Frau ausgezeichnet. Die 36-jährige [Iranerin] Maryam Mirzakhani habe beeindruckende Fortschritte im Bereich der riemannschen Geometrie gemacht, hieß es zur Begründung.

    http://www.stern.de/wissen/natur/fields-medaille-hoechster-mathematik-preis-erstmals-an-eine-frau-verliehen-2130592.html


    http://www.deutschlandfunk.de/fields-medaille-hoechster-mathematik-preis-erstmals-fuer.1818.de.html?dram:article_id=294444
  • 18. Hochschultage Berufliche Bildung 2015 an der TU Dresden - Call for papers
    Die Tagung "18. Hochschultage Berufliche Bildung 2015", die am 19./20. März 2015 an der TU Dresden stattfinden wird, steht unter dem Motto „Bedeutungswandel der beruflichen Bildung durch Akademisierung?“ und zeigt ein Spektrum an Problemstellungen und Themen auf. Sie fokussiert die Beschreibung und Lösung von Problemen im Bereich der nichtakademisierten und der akademisierten beruflichen Bildung. Es sind Fachtagungen und Workshops zu folgenden thematischen Schwerpunkten vorgesehen: Akademisierung von Arbeit und Beruf; Verzahnung berufsqualifizierender Ausbildung mit akademischen Abschlüssen; Berufslaufbahnkonzepte; Anforderungen an die Qualifizierung der Lehrer/-innen; Ver-drängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt; Bildungspolitische Begründungslinien; Neu-gestaltung der Berufsordnungsmittel; Ak-teure, Kooperationspartner und vernetzte Lernortstrukturen; Professionalisierung des Qualitätsmanagements an berufsbildenden Schulen; Heterogenität der Zielgruppen; In-klusion; Gestaltung von komplexen Lehr- und Lernarrangements. Der Call for Papers läuft bis zum 31. Oktober 2014.


    Link zu Call for papers:
    https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/erzw/ibbd/hbb2015/dateien/Call%20for%20Papers

    Link zum Veranstalter:
    https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/erzw/ibbd/hbb2015
  • Beruflich qualifiziert studieren?! Informationen zum berufsbegleitenden Studium
    Die Publikation des BIBB bietet Berufstätigen mit Studienwunsch eine hochschul- und studienübergreifende Orientierungshilfe. Sie spricht in erster Linie Personen an, die noch über keine Studienerfahrung verfügen.

    Link:
    http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/id/7335
  • Aktiv forschen in mint: Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet?

    http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/21/Meldung/kontrovers-hoffmann-frondel.html


    kontrovers
    Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet?
    Zu dieser Frage äußern sich Prof. Dr. Clemens Hoffmann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, und Prof. Dr. Manuel Frondel, Leiter des Kompetenzbereichs "Umwelt und Ressourcen" am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung.
    PRO - Prof. Dr. Clemens Hoffmann
    Prof. Dr. Clemens Hoffmann, Fraunhofer IWES© Harry Soremsky / Fraunhofer IWES

    Die Umstellung unserer Energieversorgung von fossilen Brennstoffen und Atomenergie auf CO2-neutrale erneuerbare Energien ist eine große gesellschaftliche und politische Herausforderung. Dabei konzentrierte sich die öffentliche Diskussion bisher auf die Stromversorgung. Wärmeversorgung und Verkehr gehören aber auch dazu.

    Was kostet die Energiewende?
    Die Techniken für die Nutzung erneuerbarer Energien sind weit entwickelt und verfügbar, so dass wir wissen, was sie heute kosten und recht gut einschätzen können, um wie viel sie noch günstiger werden. Wenn man diese Kosten unter Berücksichtigung der Entwicklung des heutigen Anlagenbestandes und der notwendigen Anlagenerneuerung über 40 Jahre aufsummiert, ergibt sich ein vordergründig gigantisches Investitionsvolumen von 1.500 Milliarden Euro. Davon sollten wir uns aber nicht beeindrucken lassen, denn Summen über lange Zeiträume können schnell große Dimensionen annehmen.

    Was aber kostet uns die Energie in Zukunft ohne „Wende“?
    Für unseren fossilen Primärenergiebedarf geben wir derzeit rund 83 Milliarden Euro im Jahr aus, über 40 Jahre aufsummiert 3.320 Milliarden Euro. Aufgrund der knapper werdenden Vorkommen dürften die fossilen Energien mit der Zeit sogar eher noch teurer werden.

    Was kostet uns die Energie während der "Wende"?
    Die Investitionen für eine CO2-neutrale Energieversorgung müssen wir zusätzlich zu den bestehenden Ausgaben für die bisherige fossile Versorgung aufbringen. Gleichmäßig verteilt auf 40 Jahre sind das knapp 40 Milliarden jährlich. Dabei werden wir aber Jahr für Jahr bereits die Einsparungen bei den fossilen Brennstoffen spüren. Nach 15 bis 20 Jahren ist dann der Punkt erreicht, an dem die Ausbaukosten für die erneuerbaren Energien plus die Beschaffungskosten für die restliche fossile Energie zusammen genommen unsere jetzigen Primärenergiekosten von 83 Milliarden Euro unterschreiten.

    Wie schafft man diesen Übergang?
    Durch eine Vorfinanzierung der Investitionen! Durch eine kluge Balance zwischen Investition und Tilgung kann man die zukünftigen Energiekosten genau kontrollieren. Die Energiewende sorgt also nicht nur dafür, dass wir in Zukunft deutlich geringere Energiekosten haben werden, sondern auch unabhängig von der Entwicklung des Preises für Öl und Gas auf den Weltmärkten werden.

    Prof. Dr. Clemens Hoffmann ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel.
    CONTRA - Prof. Dr. Manuel Frondel
    Prof. Dr. Manuel Frondel (RWI)© Julica Bracht / RWI

    Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet? - Niemand wird diese Frage jemals mit Gewissheit beantworten können. Denn der Nutzen des massiven Umbaus unserer Energieversorgung ist sehr schwer zu quantifizieren. Dies gilt insbesondere für den Nutzen des Ausbaus der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz.

    Dennoch kann man Zweifel hegen an der These, dass der Nutzen die Kosten der Energiewende übersteigt. Findet die Vorreiterrolle, die Deutschland mit der Energiewende nachdrücklich eingenommen hat, keine weitgehende Nachahmung in der Welt, ist es um den Nutzen für das Klima schlecht bestellt. Nach Einschätzung der Expertenkommission Forschung und Innovation sind auch die Innovationswirkungen unserer Förderung von erneuerbaren Energien sehr überschaubar.

    Im Gegensatz zum Nutzen sind die Kosten der Energiewende relativ leicht zu quantifizieren und bereits heute deutlich spürbar. Beim rasanten Ausbau der Erneuerbaren mithilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde bisher kaum Wert auf Kosteneffizienz gelegt. Herausragendes Negativbeispiel ist die übermäßige Förderung von Solarstrom im relativ sonnenarmen Deutschland. Der in den Jahren 2000 bis 2013 erfolgte Ausbau der Photovoltaik hat den Stromverbrauchern nach unseren Berechnungen reale Zahlungsverpflichtungen in Höhe von rund 111 Milliarden Euro aufgebürdet – der Wert des erzeugten Solarstroms, bemessen in Börsenpreisen, ist hierbei bereits ebenso abgezogen wie die darin enthaltenen Kostenersparnisse für die vermiedenen Importe fossiler Energieträger.

    Die Marktferne des EEG sorgt für weitere Ineffizienzen. So wird immer mehr grüner Strom produziert, der aufgrund mangelnder Netzkapazitäten und schwankender Nachfrage immer öfter keine Abnehmer findet. In diesen Überschusssituationen wird der Strom oftmals für wenig Geld oder sogar gegen eine Gebühr – bei negativen Preisen an der Strombörse – ins Ausland entsorgt. Dadurch wird nicht nur die Energiewende erheblich verteuert. Wesentliche Stützpfeiler unserer Wohlfahrt, wie Netzstabilität und Versorgungssicherheit, geraten so immer mehr ins Wanken, solange der Netzausbau - auch über Grenzen hinweg - weiterhin nur schleppend vorankommt.

    Prof. Dr. Manuel Frondel leitet den Kompetenzbereich „Umwelt und Ressourcen“ am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und ist Professor für Energieökonomik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum.
  • Mit Abschlussarbeiten den Frauen-MINT-Award 2014 gewinnen

    http://www.umweltdialog.de/de/wissen/studium-beruf/2014/Mit-Abschlussarbeiten-den-Frauen-MINT-Award-2014-gewinne.php?utm_source=CleverReach&;utm_medium=email&utm_campaign=17-06-2014+UmweltDialog-Newsletter+Relaunch+2014&utm_content=Mailing_7739509


    Mit Abschlussarbeiten den Frauen-MINT-Award 2014 gewinnen

    Weil die Deutsche Telekom Frauen für MINT-Themen begeistern möchte, lobt sie zum zweiten Mal den Frauen-MINT-Award aus. Mitmachen können Studentinnen oder Hochschulabsolventinnen in einem MINT-Fach, die eine herausragende Abschlussarbeit abgeliefert haben.
  • „Komm, mach MINT.“ (nicht nur) am Tag der Technik
  • Neuer, gendergerechter Infoflyer mint.online
  • mint auf Nexus
  • MINT-Excellence-Programm (Stipendienprogramm)
    Die Bewerbungsfrist beginnt am 15.10.2014 und läuft bis zum 15.04.2015
    Mehr Infos unter
    http://www.mlp.de/#/studenten/karriere/stipendienprogramme/mint-excellence
  • Gibt es ein Recht auf Weiterbildungen?
  • MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz: Potenzial von Mädchen in Technik könnte besser genutzt werden

    http://idw-online.de/de/news604606

    23.09.2014 09:42

    MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz: Potenzial von Mädchen in Technik könnte besser genutzt werden
    Dipl.-Biochem. Beatrice Huber Pressestelle
    Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften

    Familie, Schule, Berufsberatung und Unternehmen könnten deutlich mehr tun, damit junge Frauen Berufe in Technik und Naturwissenschaften ergreifen. Mädchen fühlen sich in Technik deutlich weniger gefördert als Knaben. Zudem müssen die Berufe für junge Frauen andere Kriterien erfüllen als für junge Männer. Dies geht aus der Studie «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» der Akademien der Wissenschaften Schweiz hervor.

    Gesellschaft und Wirtschaft der Schweiz sind stark auf Wissenschaft und Technik angewiesen. Der seit Jahren bestehende Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – MINT – ist deshalb ein Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Was sind die Gründe für diesen Mangel? Wie liesse er sich beheben? Um das herauszufinden, befragten die Akademien der Wissenschaften Schweiz über 6000 Personen aus der Deutschschweiz und der Westschweiz: Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Erwerbstätige.

    Familie und Schule sollten mehr tun

    Die Studie «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» zeigt, dass es zu viele Jugendliche gibt, die sich von Familie und Schule in ihrem Interesse an Naturwissenschaften und Technik nicht gefördert fühlen. Die Familie und die ausserfamiliäre Betreuung könnten insbesondere Mädchen stärker dazu ermutigen, sich mit Technik und Natur auseinanderzusetzen, und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken - jenseits von Geschlechterstereotypen. Die Studie zeigt, selbst wenn Mädchen und Knaben die gleiche Förderung in Technik erhalten und das gleiche Interesse an Technik aufweisen, haben Mädchen immer noch weniger Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und damit ein geringeres Selbstkonzept in Bezug auf Technik als Knaben. Deshalb ist es wichtig, dass Mädchen vermehrt spezifisch in ihrem Technikinteresse gefördert werden.

    Die Schule sollte auf allen Stufen ihre Anstrengungen verstärken, um Kinder und Jugendliche in Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Eine Förderung der Naturwissenschaften führt jedoch nicht automatisch zu einem erhöhten Interesse an Technik. Technik und Informatik müssen deshalb spezifisch gefördert werden.

    Berufe differenziert darstellen – um Knaben und Mädchen anzusprechen

    Die Studie belegt, dass Jugendliche natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe grundsätzlich positiv wahrnehmen. Diese Berufe gelten bei den Befragten als modern, fortschrittlich, nützlich und praktisch. Trotzdem müssen die Ausbildungen, Berufe und Arbeitsbedingungen überdacht werden, denn Mädchen sind anders motiviert als Knaben: Für junge Frauen sind Karriere, Einkommen und Ansehen meist weniger wichtig; sie legen mehr Wert auf eine vielseitige Tätigkeit und selbständiges Arbeiten. Entsprechend müssen natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe auch differenziert umschrieben werden, wenn sich beide Geschlechter angesprochen fühlen sollen.

    Die Publikation basiert auf einer Studie, die im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz erstellt wurde: „Bericht Analyse MINT-Nachwuchsbarometer – Auswertung der Datenerhebung vom Frühsommer 2012“, Johannes Börlin, Anne Beerenwinkel, Peter Labudde, Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, PH FHNW
    Weitere Informationen:

    http://www.mint-nachwuchsbarometer.ch
    Anhang
    attachment icon Kompaktbroschüre zur Studie "MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz"
  • Befragung zur Qualität berufsbegleitender/weiterbildender Studiengänge
    Im Rahmen des Projekts mint.online werden derzeit die Bedeutung und Erwartungshaltung hinsichtlich der Qualität weiterbildender berufsbegleitender Studiengänge erforscht. Personen, die aktuell berufsbegleitend studieren, sind herzlich eingeladen, an der ca. 30 minütigen Befragung teilzunehmen. Verlost werden unter allen Teilnehmenden drei Apple iPods.

    Link zur Befragung: http://www.umfrage.uni-oldenburg.de/meiners/index.php/321289/lang-de
  • WoMenPower 2015 - Call for Papers
    Unter dem Motto „Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen.“ startet am 17. April 2015 der Fachkongress WoMenPower. Dabei handelt es sich um die erfolgreichste deutsche Veranstaltung dieser Art zu arbeitspolitischen Themen und Karrierefragen für hoch engagierte Frauen und Männer. Die Deutsche Messe AG organisiert den Fachkongress alljährlich im Rahmen der HANNOVER MESSE. Zur letztjährigen Veranstaltung kamen rund 1 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Unternehmen, Netzwerken und Organisationen, um über Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovative Arbeitsformen zu diskutieren.

    Link zum Call for Papers - Annahmeschluss 8. September 2014:
    http://files.messe.de/001-14/media/downloads/aussteller/anmeldung-call-for-paper-women-power.pdf
  • Höchster Mathematik-Preis erstmals für eine Frau
    "52 Mal wurde bisher der inoffizielle Nobelpreis für Mathematik, die Fields-Medaille, verliehen – immer an Männer. Nun wurde erstmals eine Frau ausgezeichnet. Die 36-jährige [Iranerin] Maryam Mirzakhani habe beeindruckende Fortschritte im Bereich der riemannschen Geometrie gemacht, hieß es zur Begründung.

    http://www.stern.de/wissen/natur/fields-medaille-hoechster-mathematik-preis-erstmals-an-eine-frau-verliehen-2130592.html


    http://www.deutschlandfunk.de/fields-medaille-hoechster-mathematik-preis-erstmals-fuer.1818.de.html?dram:article_id=294444
  • 18. Hochschultage Berufliche Bildung 2015 an der TU Dresden - Call for papers
    Die Tagung "18. Hochschultage Berufliche Bildung 2015", die am 19./20. März 2015 an der TU Dresden stattfinden wird, steht unter dem Motto „Bedeutungswandel der beruflichen Bildung durch Akademisierung?“ und zeigt ein Spektrum an Problemstellungen und Themen auf. Sie fokussiert die Beschreibung und Lösung von Problemen im Bereich der nichtakademisierten und der akademisierten beruflichen Bildung. Es sind Fachtagungen und Workshops zu folgenden thematischen Schwerpunkten vorgesehen: Akademisierung von Arbeit und Beruf; Verzahnung berufsqualifizierender Ausbildung mit akademischen Abschlüssen; Berufslaufbahnkonzepte; Anforderungen an die Qualifizierung der Lehrer/-innen; Ver-drängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt; Bildungspolitische Begründungslinien; Neu-gestaltung der Berufsordnungsmittel; Ak-teure, Kooperationspartner und vernetzte Lernortstrukturen; Professionalisierung des Qualitätsmanagements an berufsbildenden Schulen; Heterogenität der Zielgruppen; In-klusion; Gestaltung von komplexen Lehr- und Lernarrangements. Der Call for Papers läuft bis zum 31. Oktober 2014.


    Link zu Call for papers:
    https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/erzw/ibbd/hbb2015/dateien/Call%20for%20Papers

    Link zum Veranstalter:
    https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/erzw/ibbd/hbb2015
  • Beruflich qualifiziert studieren?! Informationen zum berufsbegleitenden Studium
    Die Publikation des BIBB bietet Berufstätigen mit Studienwunsch eine hochschul- und studienübergreifende Orientierungshilfe. Sie spricht in erster Linie Personen an, die noch über keine Studienerfahrung verfügen.

    Link:
    http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/id/7335
  • Aktiv forschen in mint: Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet?

    http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/21/Meldung/kontrovers-hoffmann-frondel.html


    kontrovers
    Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet?
    Zu dieser Frage äußern sich Prof. Dr. Clemens Hoffmann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, und Prof. Dr. Manuel Frondel, Leiter des Kompetenzbereichs "Umwelt und Ressourcen" am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung.
    PRO - Prof. Dr. Clemens Hoffmann
    Prof. Dr. Clemens Hoffmann, Fraunhofer IWES© Harry Soremsky / Fraunhofer IWES

    Die Umstellung unserer Energieversorgung von fossilen Brennstoffen und Atomenergie auf CO2-neutrale erneuerbare Energien ist eine große gesellschaftliche und politische Herausforderung. Dabei konzentrierte sich die öffentliche Diskussion bisher auf die Stromversorgung. Wärmeversorgung und Verkehr gehören aber auch dazu.

    Was kostet die Energiewende?
    Die Techniken für die Nutzung erneuerbarer Energien sind weit entwickelt und verfügbar, so dass wir wissen, was sie heute kosten und recht gut einschätzen können, um wie viel sie noch günstiger werden. Wenn man diese Kosten unter Berücksichtigung der Entwicklung des heutigen Anlagenbestandes und der notwendigen Anlagenerneuerung über 40 Jahre aufsummiert, ergibt sich ein vordergründig gigantisches Investitionsvolumen von 1.500 Milliarden Euro. Davon sollten wir uns aber nicht beeindrucken lassen, denn Summen über lange Zeiträume können schnell große Dimensionen annehmen.

    Was aber kostet uns die Energie in Zukunft ohne „Wende“?
    Für unseren fossilen Primärenergiebedarf geben wir derzeit rund 83 Milliarden Euro im Jahr aus, über 40 Jahre aufsummiert 3.320 Milliarden Euro. Aufgrund der knapper werdenden Vorkommen dürften die fossilen Energien mit der Zeit sogar eher noch teurer werden.

    Was kostet uns die Energie während der "Wende"?
    Die Investitionen für eine CO2-neutrale Energieversorgung müssen wir zusätzlich zu den bestehenden Ausgaben für die bisherige fossile Versorgung aufbringen. Gleichmäßig verteilt auf 40 Jahre sind das knapp 40 Milliarden jährlich. Dabei werden wir aber Jahr für Jahr bereits die Einsparungen bei den fossilen Brennstoffen spüren. Nach 15 bis 20 Jahren ist dann der Punkt erreicht, an dem die Ausbaukosten für die erneuerbaren Energien plus die Beschaffungskosten für die restliche fossile Energie zusammen genommen unsere jetzigen Primärenergiekosten von 83 Milliarden Euro unterschreiten.

    Wie schafft man diesen Übergang?
    Durch eine Vorfinanzierung der Investitionen! Durch eine kluge Balance zwischen Investition und Tilgung kann man die zukünftigen Energiekosten genau kontrollieren. Die Energiewende sorgt also nicht nur dafür, dass wir in Zukunft deutlich geringere Energiekosten haben werden, sondern auch unabhängig von der Entwicklung des Preises für Öl und Gas auf den Weltmärkten werden.

    Prof. Dr. Clemens Hoffmann ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel.
    CONTRA - Prof. Dr. Manuel Frondel
    Prof. Dr. Manuel Frondel (RWI)© Julica Bracht / RWI

    Bringt uns die Energiewende wirklich mehr, als sie kostet? - Niemand wird diese Frage jemals mit Gewissheit beantworten können. Denn der Nutzen des massiven Umbaus unserer Energieversorgung ist sehr schwer zu quantifizieren. Dies gilt insbesondere für den Nutzen des Ausbaus der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz.

    Dennoch kann man Zweifel hegen an der These, dass der Nutzen die Kosten der Energiewende übersteigt. Findet die Vorreiterrolle, die Deutschland mit der Energiewende nachdrücklich eingenommen hat, keine weitgehende Nachahmung in der Welt, ist es um den Nutzen für das Klima schlecht bestellt. Nach Einschätzung der Expertenkommission Forschung und Innovation sind auch die Innovationswirkungen unserer Förderung von erneuerbaren Energien sehr überschaubar.

    Im Gegensatz zum Nutzen sind die Kosten der Energiewende relativ leicht zu quantifizieren und bereits heute deutlich spürbar. Beim rasanten Ausbau der Erneuerbaren mithilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde bisher kaum Wert auf Kosteneffizienz gelegt. Herausragendes Negativbeispiel ist die übermäßige Förderung von Solarstrom im relativ sonnenarmen Deutschland. Der in den Jahren 2000 bis 2013 erfolgte Ausbau der Photovoltaik hat den Stromverbrauchern nach unseren Berechnungen reale Zahlungsverpflichtungen in Höhe von rund 111 Milliarden Euro aufgebürdet – der Wert des erzeugten Solarstroms, bemessen in Börsenpreisen, ist hierbei bereits ebenso abgezogen wie die darin enthaltenen Kostenersparnisse für die vermiedenen Importe fossiler Energieträger.

    Die Marktferne des EEG sorgt für weitere Ineffizienzen. So wird immer mehr grüner Strom produziert, der aufgrund mangelnder Netzkapazitäten und schwankender Nachfrage immer öfter keine Abnehmer findet. In diesen Überschusssituationen wird der Strom oftmals für wenig Geld oder sogar gegen eine Gebühr – bei negativen Preisen an der Strombörse – ins Ausland entsorgt. Dadurch wird nicht nur die Energiewende erheblich verteuert. Wesentliche Stützpfeiler unserer Wohlfahrt, wie Netzstabilität und Versorgungssicherheit, geraten so immer mehr ins Wanken, solange der Netzausbau - auch über Grenzen hinweg - weiterhin nur schleppend vorankommt.

    Prof. Dr. Manuel Frondel leitet den Kompetenzbereich „Umwelt und Ressourcen“ am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und ist Professor für Energieökonomik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum.
  • Mit Abschlussarbeiten den Frauen-MINT-Award 2014 gewinnen

    http://www.umweltdialog.de/de/wissen/studium-beruf/2014/Mit-Abschlussarbeiten-den-Frauen-MINT-Award-2014-gewinne.php?utm_source=CleverReach&;utm_medium=email&utm_campaign=17-06-2014+UmweltDialog-Newsletter+Relaunch+2014&utm_content=Mailing_7739509


    Mit Abschlussarbeiten den Frauen-MINT-Award 2014 gewinnen

    Weil die Deutsche Telekom Frauen für MINT-Themen begeistern möchte, lobt sie zum zweiten Mal den Frauen-MINT-Award aus. Mitmachen können Studentinnen oder Hochschulabsolventinnen in einem MINT-Fach, die eine herausragende Abschlussarbeit abgeliefert haben.
  • „Komm, mach MINT.“ (nicht nur) am Tag der Technik
  • International Council for Adult Education
  • Bachelor-Abbrecher: Studenten in Mint-Fächern scheitern am häufigsten
    Den Masterabschluss schaffen die meisten, doch im Bachelor sieht es teils finster aus: Jeder Vierte verlässt hier vorzeitig die Hochschule, in Mathematik scheitert sogar jeder Zweite.

    Mehr als jeder vierte Bachelorstudent (28 Prozent) bricht sein Studium ab. Das geht aus einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hervor (Studie als PDF).

    Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) verkauft die Zahlen trotzdem als "Erfolg für die Hochschulpolitik der Bundesregierung", ihr Ministerium hatte die Studie in Auftrag gegeben. "Ich sehe die Hochschulen selbst in der Pflicht, die Abbruchquoten auch in anderen Fächern zu verringern", teilte sie mit.

    Das DZHW hat bereits zum siebten Mal Abbrecherzahlen vorgelegt, die aktuellen beziehen sich auf den Absolventenjahrgang 2012. Im Vergleich zur Vorgängerstudie hat sich die Abbrecherquote der Bachelorstudenten nicht verändert. Die Studie basiert nur auf statistischen Berechnungen: Die Forscher haben den Absolventenjahrgang mit relevanten Studienanfängerjahrgängen ins Verhältnis gesetzt. Fach- und Hochschulwechsler gehen nicht in die Quote ein. Die Ursachenforschung laufe, die aktuelle Veröffentlichung sei aber "rein deskriptiv".

    In Mathe und Bauingenieurwesen scheitert jeder Zweite

    Dabei gibt es Unterschiede zwischen Universität (mehr Abbrecher) und Fachhochschule sowie zwischen einzelnen Fächern: Am höchsten ist die Quote im Bereich Mathe und Naturwissenschaften. An den Universitäten schaffen es vier von zehn Studenten (39 Prozent) nicht bis zum Abschluss - zwischen den Abschlussjahrgängen 2010 und 2012 gab es hier keine Verbesserung. An den Fachhochschulen ist es rund jeder Dritte (34 Prozent). Dramatisch sind vor allem die Zahlen für Mathematik: Der Anteil der Abbrecher wird hier von DZHW nur für Universitäten angegeben, und an diesen schafft nach wie vor jeder Zweite seinen Abschluss nicht (Abbrecherquote: 47 Prozent).

    Auf Rang zwei der Negativliste liegen erneut die Ingenieurwissenschaften: Dort scheitert an den Universitäten mehr als jeder Dritte (36 Prozent).

    Weitere Infos und Quelle unter:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/studienabbruch-jeder-vierte-bachelorstudent-bricht-studium-ab-a-971349.html
  • Teilergebnisse Qualitätsmanagement und Gender Mainstreaming - Stand März 2014
  • Lehramtsausbildung: Wer MINT will, muss auch MINT machen
  • Teilergebnisse Zielgruppenorientierung - Stand März 2014
  • Kostenlose Pilotmodule
    Am 22. April 2014 starten drei Pilotmodule aus den Teilprojekten Master Online Renewable Energy, Zertifikatsprogramm Energiespeichersysteme und Zertifikatsprogramm Advanced Wind Energy im mint.online-Verbund:
    "Physics of Photovoltaics", "Secondary Batteries" und "Computational Fluid Dynamics".
    Weitere Informationen finden Sie hier:
    www.ppre.de/distance-education/pilot-courses
  • Teilergebnisse Bildungstechnologien - Stand März 2014
  • Virtuelle Hochschule bleibt eine Nische
  • Teilergebnisse Anrechnung - Stand März 2014
  • Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig

    21.02.2014 [Pressemitteilung 012/2014]
    Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig
    Erste Meisterbriefe mit Hinweis auf Niveaustufe des Deutschen Qualifikationsrahmens / Wanka: "Bildungspolitischer Meilenstein"
    Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig - und dies ist ab sofort für jedermann sichtbar. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DQR / EQR) dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelor zugeordnet. Die ersten Meisterbriefe mit dem Hinweis auf das DQR-Niveau wird Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im Rahmen der diesjährigen Meisterfeier der Handwerkskammer Dortmund am 22. Februar überreichen.
    "Der Hinweis auf das DQR-Niveau ist bildungspolitisch ein Meilenstein. Denn dieser Satz macht die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung deutlich und unterstreicht den hohen Stellenwert des deutschen Meisters. Ein Meister muss sich nicht hinter einem Akademiker verstecken", sagte Wanka, die auf der diesjährigen Meisterfeier in Dortmund die Festrede halten wird. "Der deutsche Meisterbrief hat sich bewährt. Er ist ein Qualitätssiegel. Und deshalb dürfen der deutsche Meisterbrief und die duale Ausbildung im Handwerk nicht auf Druck aus Europa ausgehöhlt werden", sagte Wanka mit Blick auf Bestrebungen der EU-Kommission, die deutsche Handwerksordnung auf den Prüfstand zu stellen.
    Der DQR setzt die Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des EQR für lebenslanges Lernen um. Die Entwicklung des DQR erfolgte unter Federführung von Bund und Ländern in einem mehrjährigen Prozess unter kontinuierlicher Mitwirkung von Sozialpartnern und Wirtschaftsorganisationen sowie weiterer Experten aus Wissenschaft und Praxis. Im Rahmen ihres gemeinsamen Beschlusses zur Einführung des DQR legten Bund und Länder im Mai 2013 fest, dass neue Qualifikationsbescheinigungen einen Hinweis auf das jeweilige DQR / EQR-Referenzniveau enthalten sollen. Berufliche Qualifikationen finden sich auf den Niveaus 1 bis 7 des DQR und des EQR wieder. So wird beispielsweise eine dreijährige berufliche Erstausbildung auf Niveau 4 zugeordnet, ein Abschluss als Bachelor, Meister oder Techniker entspricht Niveau 6. Von dieser Zuordnung profitieren Lernende, Berufstätige, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen, denn die Wertigkeit ! ihrer Bildungsabschlüsse wird im europäischen Vergleich sichtbar. Bewerbungen und Jobwechsel innerhalb der Europäischen Union sollen dadurch erheblich vereinfacht werden.
    Weitere Informationen finden Sie unter:
    http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/ und http://www.bmbf.de/de/12189.php
    http://www.bmbf.de/de/12189.php?pk_campaign=21-02-2014-+Newsletter+-+BMBF+-+Pressemitteilungen&pk_kwd=http%3A%2F%2Fwww.bmbf.de%2Fde%2F12189.php
  • GLEICHSTELLUNG ALS FÜHRUNGSAUFGABE
  • Bildungshäppchen von der Elite-Uni

    http://www.handelsblatt-hochschulinitiative.com/index.php/2873-bildungsh%C3%A4ppchen-von-der-elite-uni.html

    Bildungshäppchen von der Elite-Uni

    Handelsblatt Nr. 025 vom 05.02.2014 Seite 010

    Kostenlose Onlinekurse galten als die Zukunft der Hochschulbildung. Statt aber die klassische Universität zu revolutionieren, hilft die Technik nun vor allem bei der Weiterbildung.

    Bildungshäppchen von der Elite-Uni

    Man könne die digitale Revolution der Hochschulbildung mit einer "Testfahrt im Ferrari" vergleichen, sagt ein Hochschulmanager: Ähnlich unerreichbar wie ein solcher Italo-Flitzer ist bisher für viele ein Studium an US-Eliteuniversitäten wie Harvard, das für vier Jahre schon mal 160 000 Dollar kostet. Die "Testfahrt" aber, die ist mittlerweile selbst in Harvard drin - das Internet macht's möglich.

    Dank kostenloser Onlinekurse kann jeder Häppchen der Lehre an den Elitehochschulen probieren: eine Einführung in Statistik von einem Berkeley-Professor, die Grundlagen der Neurowissenschaften vom Kollegen aus Harvard oder das Basiswissen fürs Marketing von der Wirtschaftshochschule Wharton. Massive Open Online Courses (MOOCs) nennen sich diese Hochschulkurse mit Video, Quiz und Hausaufgaben. Plattformen wie EDX, Coursera oder Udacity sind so vor zwei Jahren angetreten, die Bildung zu demokratisieren - und zu revolutionieren.

    Ausgelöst haben den Hype der damalige Stanford-Professor Sebastian Thrun und Peter Norvig, die 2011 einen Onlinekurs zu künstlicher Intelligenz mit 160 000 Teilnehmern aus 190 Ländern hielten. Als sich Thrun wenig später ganz seiner MOOC-Plattform Udacity widmete, machte er eine einfache Rechnung auf: In Stanford unterrichtete er vielleicht 200 Studenten, die dafür jedes Jahr mehr als 40 000 Dollar zahlten. Übers Internet waren es 800-mal so viel, die anfänglich nichts zahlten.

    Seitdem diskutiert der Wissenschaftsbetrieb: Bedeutet die Abwanderung von Vorlesungen ins Netz das "Ende der klassischen Hochschulabschlüsse", gar das "Ende der Universitäten"? Oder bieten die neuen Möglichkeiten nicht die Chance, das Wissen einiger Eliteanstalten der ganzen Welt zugänglich zu machen? Mittlerweile ist klar: Die ganz große Revolution bleibt wohl zunächst aus. Pionier Sebastian Thrun etwa hat - um im Bild zu bleiben - sein Modell längst zur Generalüberholung in die Werkstatt geschickt.

    Zwar investieren etwa die Eliteuniversitäten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Harvard 60 Millionen Dollar in die Plattform EDX. "Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Milliarde Studenten zu unterrichten", heißt es in der Selbstdarstellung. Und auch in Europa sind Angebote online gegangen. Doch machen alle die gleiche Erfahrung: Die meisten Angebote werden nicht als echtes Erststudium genutzt. Die meisten Teilnehmer haben schon einen Hochschulabschluss, viele kommen aus den Industriestaaten. Und nicht einmal jeder zehnte hält in vielen Onlineseminaren bis zum Ende durch.

    Ist der Hype um die MOOCs also schon wieder vorbei - oder startet das Angebot nun erst richtig durch?

    So mancher Hochschulchef hofft, mit den Onlinekursen Geld zu sparen. Ein Standardseminar im Netz, gehalten von einem Professor einer renommierten Hochschule, betreut von einem günstigen Assistenten an der eigenen Uni - so etwas lässt sich theoretisch natürlich beliebig wiederholen. Doch mittlerweile protestieren Wissenschaftler gegen diese Art des Fließband-Studiums.

    Philosophie-Professoren der San José State University etwa wehrten sich dagegen, dass ein MOOC Teil des Lehrplans wird. Einer der Gründe: Das könnte ein erster Schritt sein, Professoren zu ersetzen. Und der Vorreiter und Princeton-Professor Mitchell Duneier produziert erst einmal keine weiteren MOOCs mehr. Er habe Sorge, dass der Staat dank dieser Angebote seinen Hochschulen das Budget kürze.

    Das ist eine Angst, die auch deutsche Professoren umtreibt, nicht erst, seit Hochschulen wie die RWTH Aachen oder die Technische Universität München in die MOOC-Produktion eingestiegen sind. Letztere investiert gerade 250 000 Euro in fünf solcher Kurse - als Ergänzung zur klassischen Lehre, nicht als Ersatz, wie ein Sprecher betont.

    Unberechtigt ist die Angst nicht. Zumindest nicht, wenn sich Hannes Klöpper durchsetzt. Der Gründer der Plattform Iversity will die Onlinekurse ins Hochschulsystem integrieren, spricht von einem "Markt der Möglichkeiten". Seine Idee: Wer in Mannheim oder Berlin studiert, könnte doch etwa die bei Iversity angebotene "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre" eines Aachener Professors belegen statt der des Dozenten der eigenen Uni.

    Auf Einführungsveranstaltungen seien doch auch "nicht alle Professoren heiß", sagt Klöpper. Es ist ein Experiment, in wenigen Tagen schreiben die Onlinestudenten ihre dazugehörige Prüfung - allerdings vor Ort. Nur dann kann die Identität überprüft werden, nur dann müsste die eigene Uni der Teilnehmer die Leistungspunkte (ECTS) auch wirklich fürs Studium anrechnen.

    129 Euro zahlen die Teilnehmer für die Prüfung und Korrektur der ansonsten kostenlosen Kurse, an das Geschäftsmodell dahinter glauben Investoren wie T-Venture und BMP - viele Professoren allerdings nicht. Die Studenten scheinen von MOOCs noch kaum etwas gehört zu haben, hat der Bielefelder Professor und E-Learning-Vorreiter Jörn Loviscach festgestellt. Die Resonanz sei schon allein deswegen mager, weil die MOOCs nicht exakt als Module ins eigene Studium passten. Das ist auch der Grund, warum etwa die Universitäten in Frankfurt und Mannheim den Iversity-Kurs nicht anerkennen.

    Klöpper weiß, dass man sich über die Anrechnung wird unterhalten müssen, vor allem darüber, wie viel Abweichung zulässig sei. Er geht aber noch weiter, will einen Pool von Korrektoren, auch im Ausland, aufbauen, die die Prüfungen korrigieren - gegen Bezahlung, versteht sich. Klöpper kann sich "ein ganz neues Angebot von Arbeitsteilung in der akademischen Welt" vorstellen.

    Auch Pionier Sebastian Thrun distanziert sich von der Ursprungsidee des kostenlosen, massenhaften Elitestudiums. Er hat ein neues Feld entdeckt: Weiterbildung. Wenn schon ein Großteil der MOOC-Teilnehmer einen Hochschulabschluss hat und die Kurse neben dem Job absolviert, warum nicht daraus ein Geschäftsmodell machen?

    Auf Thruns Plattform Udacity unterrichten keine Professoren mehr, sondern Praktiker aus Unternehmen. Seine Nische ist die IT-Weiterbildung, die Teilnehmer zahlen maximal 150 Dollar im Monat - wenn sie von Tutoren betreut werden wollen, sonst zahlen sie nichts. Einige Kurse werden von Unternehmen für ihre Mitarbeiter gewünscht und finanziert.

    Udacity hat sich zudem an ein Novum gewagt. Zusammen mit der US-Hochschule Georgia Tech bietet die Plattform einen echten Master in Computerwissenschaften an - online unterrichtet und gesponsert vom Telefonriesen AT & T. Kosten des etwa dreijährigen Programms: 6 600 Dollar. Das Pendant auf dem Campus ist mit 45 000 Dollar bepreist. "Wir bauen die nächste Generation von Universitäten auf", ist Thrun überzeugt. Von außen betrachtet ähnelt es freilich eher einer Weiterbildungsakademie. Das scheint sich auszuzahlen: Udacity sei nicht mehr weit davon entfernt, zumindest kein Geld mehr zu verlieren, sagt Thrun.

    Dass MOOCs "eine große Zukunft im lebenslangen Lernen haben", glaubt auch Christoph Meinel. Sein vom gleichnamigen SAP-Mitgründer initiiertes Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam bietet das seit 2012 an. Unternehmen werden ihren Mitarbeitern die Fortbildung im Web anbieten, glaubt er. SAP macht das mit der Plattform Open SAP schon heute, auch Microsoft hat im vergangenen Jahr ein Trainings-MOOC für Softwareentwickler aufgelegt.

    Am Hasso-Plattner-Institut ist man denn auch überzeugt: Die Teilnahme selbst an mehreren Kursen wird ein Informatikstudium nicht ersetzen. Der Ferrari wird eben doch nur geliehen - und nicht nach der Testfahrt auch wirklich gekauft.

    ONLINEKURSE DIE FORMEN.

    Anfang Schon seit Jahren zeichnen Professoren ihre Vorlesungen auf und stellen sie ins Netz. Die Apple-Plattform iTunes Uist als Sammlung dafür bekannt. Weiterentwicklung Die ersten Massive Open Online Courses (MOOC) wurden geprägt von George Siemens und Stephen Downes und ihrem 2008 ins Netz gestellten Kurs zum Konnektivismus. Bei diesen als cMOOC bezeichneten Kursen sollen sich die Studenten in Foren austauschen und vor allem durch diese Diskussionen lernen. Kostenlose Onlinekurse auf Hochschulniveau, die neben Vorlesungen auch Aufgaben, Quizze und Prüfungen enthalten, werden beliebter, seit Sebastian Thrun und Peter Norvig 2011 einen Onlinekurs zu künstlicher Intelligenz mit 160 000 Teilnehmern gehalten haben. Diese Kurse werden als xMOOC bezeichnet. Sie beruhen auf zentralem Lernmaterial sowie Diskussionsforen, in denen sich die Teilnehmer austauschen. Anbieter Hochschulen können MOOCs auf der eigenen Website anbieten, Plattformen wie EDX, Coursera oder Iversity bündeln Kurse verschiedener Universitäten.
  • Ohne Dozenten geht es nicht

    http://www.zeit.de/2014/03/online-kurse-anti-mooc

    MOOC
    Ohne Dozenten geht es nicht

    Online-Kurse produzieren Lernsklaven und höchste Abbrecherquoten. Ein Kommentar von Ralf Lankau
  • Ein Weltmarkt für Internet-Bildung

    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40462/1.html

    Der Unterricht im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit - Teil 1
    Immer mehr Menschen nutzen "Massive Open Online Courses" (MOOCs). Interessante Bildungsangebote umsonst, das ist eine feine Sache! Aber dabei wird es nicht bleiben. Die technisch avancierte Internetlehre wird die Hochschulbildung insgesamt verändern. Durch Automatisierung, Offshoring und Crowdsourcing ermöglichen MOOCs eine umfassende Rationalisierung, die unsere Vorstellung davon, was akademische Bildung eigentlich bedeutet, gründlich umkrempeln wird.
  • MOOCs sind noch nicht gut genug
  • Leitfaden Weiterbildung

    http://www.test.de/Leitfaden-Weiterbildung-E-Learning-1428845-0/

    "Die sechs­seitige Broschüre zeigt nicht nur, wie das Lernen damit funk­tioniert, sondern sagt auch, worauf Nutzer achten sollten."
  • E-Learning gewinnt rasant an Bedeutung
  • E-Learning – Holz- oder Königsweg?

    http://www.wissen.de/e-learning-holz-oder-koenigsweg

    E-Learning – Holz- oder Königsweg?

    E-Learning: Das ist mehr als nur ein Software-Vokabeltrainer oder der Griff zur Microsoft Encarta-CD, um für das Referat ein paar Hintergrundinformationen zu sammeln. Jeder weiß, dass das Internet ein einzigartiges virtuelles Forum darstellt, mit dem Wissen vernetzt und ausgetauscht werden kann. Zum Beispiel in virtuellen Klassenräumen oder elektronischen Seminaren, wo die Teilnehmer per E-Mail oder Chat miteinander kommunizieren. Die E-Learning-Branche bekam aber auch schon den einen oder anderen Dämpfer: Zum Training von komplexen Themen (etwa Verkauf), scheint Lernen am PC nicht immer geeignet – nach einem Monat haben die meisten Teilnehmer erfahrungsgemäß das Handtuch geworfen. Anders im Bildungssektor: An US-Schulen, Hochschulen und Berufsbildungsstätten ist E-Learning fester Bestandteil des Lehrplans. Das digitale Lernen setzt sich auch an europäischen Bildungseinrichtungen durch. Deutsche E-Learning-Unternehmen reiben sich erwartungsvoll die Hände: Wurden 1999 im deutschen E-Learning-Markt nur etwa 20 Millionen Euro umgesetzt, sollen es bereits in 2004 über 570 Millionen sein.

    Methodik und Didaktik des E-Learning

    E-Learning gehört in die Schule. © H. Bücker
    E-LEARNING GEHÖRT IN DIE SCHULE. H. BÜCKER

    Generell hängen Lernerfolge nicht so sehr vom jeweiligen Medium, sondern von der Beherrschung des Mediums durch den Nutzer ab. Niemand lernt besser, nur weil die Inhalte bunter oder dynamischer aufbereitet sind. Am besten bewähren sich organisch gewachsene und sinnvoll verknüpfte Angebote, die den Nutzern größtmögliche Autonomie gewähren. Dazu einige Beispiele mit ihren Vor- und Nachteilen:

    Unter Computer Based Training (CBT) versteht man Lernanwendungen, die über CD-ROM oder das Internet verteilt werden. Beim “Lernen mit Multimedia” werden Texte, Abbildungen, Tonaufzeichnungen und Videosequenzen miteinander verknüpft. Die meist simplen didaktischen Konzepte lassen das Interesse der Nutzer jedoch meist schnell erlahmen. Zudem laufen die Inhalte nur nacheinander ab, ein exploratives, d.h. entdeckendes Lernen ist somit nicht möglich. Der Nutzer kann nur das Tempo selbst bestimmen, Inhalte und Vermittlungsstrategie sind vorgegeben. Daneben findet kein Austausch mit anderen Lernenden statt.

    Beim Telelearning erfolgt die Lernbetreuung durch speziell ausgebildete Teletutoren. In virtuellen Klassenräumen oder Sprechstunden “trifft” sich der Trainer mit der Lerngruppe. Bei den technisch ausgefeilteren Formen ist ein gemeinsamer Zugriff von Tutor und Schüler auf eine Anwendung möglich. Konkrete Probleme können dabei schnell und effizient beantwortet werden.

    Eine neuere Form des E-Learning ist das so genannte Web-Based-Training (WBT). Dabei werden Lerneinheiten entweder öffentlich im Internet oder firmenintern im Intranet zur Verfügung gestellt. Bei dieser Lernform an vernetzten Computern können sich die Teilnehmer in Diskussionsgruppen und Chats austauschen.

    Vor allem Unternehmen schätzen die Vorzüge von Just-Enough-Learning, das kurzfristige, Aufgaben bezogene Lernen aktueller Inhalte, sowie Open-Distance-Learning. Wie bei allen E-Learning Methoden können Teilnehmer hier jederzeit in ihr spezielles Pensum einsteigen und sich ihre Zeit frei einteilen.

    Vorteile für Schüler, Studenten und Arbeitnehmer

    "Studieren-im-Netz": Interaktive Bildungsangebote sind für Schüler und Studenten attraktiv. (©BLK/gms)
    "STUDIEREN-IM-NETZ": INTERAKTIVE BILDUNGSANGEBOTE SIND FÜR SCHÜLER UND STUDENTEN ATTRAKTIV. (©BLK/GMS)

    E-Learning hat mittlerweile in verschiedenen Sektoren des öffentlichen Lebens Einzug gehalten: Schüler und Studierende finden im Netz zahlreiche interaktive Bildungsportale, wo sie neben dem Abrufen von Informationen und Wissen ebenfalls in Chats mit Experten und anderen Teilnehmern diskutieren. Dabei dreht sich die elektronische Bildung durchaus nicht immer um den Themenkreis Informationstechnologie, obwohl die EDV natürlich mittlerweile in zahlreichen Bildungsveranstaltungen Anwendung findet.

    Die Vorzüge des elektronischen Lernens sind offensichtlich: Die Teilnehmer(innen) bekommen ihre Lerninhalte zügig über das Internet zur Verfügung gestellt und nutzen das Netz als Bildungs- und Info-Plattform, auf die man mobil zugreifen kann. Niemand muss mehr auf den Bus warten, um zum Unterricht zu erscheinen, es kann am Arbeitsplatz oder daheim gepaukt werden. Mehr Individualität gibt es ebenfalls bei der Zeiteinteilung. Die neue Lern-Unit kann entweder in der Mittagspause, vor dem Geschäfts-Meeting oder in der Freistunde angepackt werden. Und natürlich spielt auch der Kostenfaktor im E-Learning eine gewaltige Rolle: Der Kurs übers Internet spart die Mietkosten eines Veranstaltungsraums, statt einer Bildungsstättenverwaltung kümmert sich ein qualifiziertes Webmaster-/Tutoren-Team darum, dass das Lernen funktioniert.

    Nischen für E-Learning: Beispiele aus der Praxis

    Studieren und weiterbilden in den eigenen vier Wänden - der heimische PC bietet den Zugriff auf Vorlesungen und Schulungen.

    Studieren und weiterbilden in den eigenen vier Wänden - der heimische PC bietet den Zugriff auf Vorlesungen und Schulungen.
    Digital Imagery copyright 2001 PhotoDisc, Inc.

    Im Hochschulbereich kann E-Learning vor allem bei der Seminarvor- bzw. Seminarnachbereitung sinnvoll sein. So bringen mittlerweile Dozenten als Online-Tutoren das Vorwissen der Studenten durch ein Vorbereitungsprogramm auf den gleichen Stand. Die Seminarzeit selbst – egal ob virtuell oder nach herkömmlichen Muster – kann dann uneingeschränkt für den eigentlichen Stoff genutzt werden. In der Nachbereitung wird der Stoff dann in einem virtuellen Repetitorium wiederholt.

    In den Vereinigten Staaten gehört das E-Learning – wie zu erwarten – besonders in Business-Schools und MBA-Studiengängen zum integrativen Bestandteil. Auch Wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten in Deutschland testen immer häufiger wie effizient das Internet als Lernmittel genutzt werden kann, z.B. auf der Seite www.openuss.de, einer offenen Lernplattform, auf der Studierende Internet-exklusive Lernskripte finden und sich über Foren beraten können. Vielleicht wäre der nächste Schritt, über den Openuss-Server per Video-Livestream Veranstaltungen anzubieten. Dazu müssten jedoch alle Studierenden die Möglichkeit haben, auf einen breitbandigen Internetanschluss zuzugreifen. In den USA und an exklusiveren Hochschulen ist dies bereits akademischer Alltag.

    Eine umfassende Plattform des Knowledge Network hat seit einigen Jahren DaimlerChrysler mit dem Einsatz von virtuellen Bildungseinrichtungen aufgebaut. Der deutsch-amerikanische Automobilhersteller hat bereits über 7000 Führungskräfte fortgebildet, sei es in unternehmensspezifischen Fragen oder der Schulung der so genannten Soft Skills. Bei DaimlerChrysler genießt das Projekt bereits unternehmensstrategische Bedeutung. Andere Großkonzerne bauen mittlerweile ähnliche virtuelle Fortbildungssysteme auf.

    Mehrere tausend Mitarbeiter der Dresdner Bank haben sich in einem Selbsttraining am Arbeitsplatz fit gemacht für die Internet-Nutzung. Ein eigens entwickeltes Programm hat es ihnen ermöglicht, direkt an ihrem PC Übungseinheiten zu absolvieren. An diesem Beispiel wird insbesondere auch der Einspareffekt beim E-Learning deutlich, da auf Trainer und Seminarräume verzichtet werden konnte.

    Ein Notebook in jedem Schulranzen?

    Der Standard im Klassenzimmer der Zukunft? © H. Bücker
    DER STANDARD IM KLASSENZIMMER DER ZUKUNFT? H. BÜCKER

    Bei etwa 40 Millionen geschätzten Internet-Surfern sieht sich die Bundesregierung in der Pflicht, die Entwicklung schulischer Lehr- und Lernmittel sowie den Aufbau multimedialer Informationsquellen mit zu unterstützen. 100 Millionen Mark hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher für die kommenden fünf Jahre bereitgestellt. Seit 2000 gibt es ebenfalls das vom BMBF gestartetes Programm “Neue Medien in der Bildung”: Vorhaben werden in Abstimmung mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden konzipiert und in den Branchen Informationswirtschaft, Handwerk, Textil, Kfz, Metall und Medien eingesetzt.

    Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit so genannten public-private-partnerships in einer Computerbörse, einem Forum zum technischen Sponsoring von Schulen und Universitäten. Zwar ist laut Bildungsministerin Edelgard Bulmahn mittlerweile jede Schule Deutschlands vernetzt, bis allerdings zum Standard-Inhalt eines Schultornisters neben Heft und Buch auch ein Internet-fähiges Notebook gehört, dürfte noch ein wenig Zeit vergehen.

    Wieder einmal haben zahlreiche Schulen in den Vereinigten Staaten in diesem Fall technisch die Nase vorn: Sie gehen direkt eine Kooperation mit Computerherstellern wie z.B. Apple ein und lassen sich tausendfach mit iBooks und Lernsoftware beliefern, die den Schülerinnen und Schülern gratis zur freien Verfügung gestellt werden und ebenfalls mit nach Hause genommen werden dürfen. Sucht dagegen ein Schüler oder Student in Deutschland nach bildungsfreundlichen so genannten “Educational offers” darf er in der Regel höchstens mit Rabatten um zehn Prozent gegenüber dem normalen Preis rechnen.

    Branche mit Licht und Schatten

    Markt-Analysten zufolge steht die E-Learning-Branche hierzulande erst vor einer notwendigen Konsolidierung, welche die Spreu vom Weizen trennen wird. Laut einer Einschätzung der Rating-Agenturen J.P. Morgan und IDC wird europaweit der E-Learning-Markt innerhalb von drei Jahren über 80 Prozent wachsen.

    Nachdem die grundsätzlichen technischen Leistungsmerkmale für das “e” akzeptiert sind, muss sich die Brache jetzt darauf einigen, was das “learning” mittel- bis langfristig leisten soll. Vor allem Neueinsteiger müssen sich auf eine harte Zukunft gefasst machen: Gelungene Referenzprojekte, z.B. das kommerzielle Schülerhilfe-Portal www.SCHOOL-SCOUT.de haben das Vertrauen der Benutzer gewonnen, hochfliegende Visionen müssen sich erst einmal durchsetzen – und Risikokapital-Gesellschaften sind bei Investitionen derzeit kritischer als in der Vergangenheit.
  • Online Weiterbildung: Schule für lebenslanges Lernen
    http://www.wissen.de/online-weiterbildung


    wissen.de Artikel
    Online Weiterbildung
    Online Weiterbildung: Schule für lebenslanges Lernen

    Wer sein Wissen erweitern will, kann sich neuerdings den Weg zur Volkshochschule sparen. Qualitativ hochwertige Weiterbildung gibt es im Internet. Ob man sich einen privaten Sprachkurs über Skype mit einem Muttersprachler gönnt oder sich von Elite-Professoren kostenlos in Computerwissenschaft oder Poesie unterrichten lässt: Das Internet ist zur neuen Schule des lebenslangen Lernens geworden.
    Weiterbilden im Internet: Wie geht das?

    1498731-online-lernen.jpg
    Webcam
    Fotolia.com
    Beim elektronisch unterstützten Lernen, kurz E-Learning, werden elektronische Medien eingesetzt, um die Lerninhalte zu vermitteln. Via Internet wird das Wissen vom Lehrer zum Kursteilnehmer übermittelt. Dabei werden verschiedene Medien in den Unterricht einbezogen: Videos, Online-Animationen, E-Books, virtuelle Seminare oder interaktive Lern-Computerspiele (serious games). Der Vorteil liegt darin, dass man beim „Lernen im Internet“ nicht an einen Ort oder an eine bestimmte Uhrzeit gebunden ist, um den Kurs zu besuchen. Jeder Lernende organisiert sein Pensum selbst. Der Austausch mit anderen Kursteilnehmern oder dem Lehrer erfolgt über Blogs, Foren, Chats oder E-Mail.


    Was wird vermittelt?

    Die Möglichkeiten der Weiterbildung im Internet sind schier unbegrenzt. Grob lassen sich die Angebote in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es Seminare und Schulungen, die der beruflichen Weiterbildung dienen. Dort werden beispielsweise Managementwissen vermittelt, Gesprächsführungstechniken erlernt oder Projektmanagement Know-how gepaukt. Hier kommen häufig spezielle E-Learning Systeme zum Einsatz. Nach Abschluss des Seminars erhalten die Schüler meist ein Zertifikat oder Zeugnis, das die gelernten Inhalte auflistet. Die Kosten für die einzelnen Seminare schwanken je nach Dauer, Inhalt und danach, wie aufwendig die Kurse aufbereitet werden.

    Wer sich nicht beruflich, sondern aus privatem Interesse im Internet weiterbilden möchte, stößt auf ein buntes und vielfältiges Angebot. Küssen, Kochen oder Klavier spielen: Es gibt fast nichts, was sich hier nicht erlernen lässt. Viele der Angebote können kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr genutzt werden. Wer schon immer eine Fremdsprache lernen wollte, wird bei Anbietern wie babbel.com oder englishtown.de fündig. Mit Videos, Texten, Hörbeispielen oder Schreibübungen kann man seine Sprachkenntnisse verbessern. In Foren plaudern die User mit Kontakten aus aller Welt. Einen anderen Ansatz wählt die Online-Sprachschule glovico.org. Hier lernen Interessierte Spanisch, Französisch oder Arabisch direkt von Muttersprachlern. Die Lehrer leben im Senegal, in Guatemala oder in China. Im Internet spielen diese Entfernungen keine Rolle, die verhältnismäßig geringen Kursgebühren sind in der Dritten Welt viel Geld. Unterrichtet wird mithilfe des Computerprogramms Skype, das Videotelefonie über das Internet ermöglicht.


    Neue Wege in der Online-Lehre

    Doch nicht nur Sprachen lernt man im Netz. Amerikanische Elite-Universitäten haben vor einigen Jahren angefangen, Kursmaterial kostenlos zugänglich zu machen. Einer der Vorreiter ist das Massachusetts Institute of Technology (MIT), das Videoaufzeichnungen der Vorlesungen ins Netz stellt. Jeder kann an dem Wissen der führenden Köpfe der USA teilhaben. Andere Unis sind nachgezogen und haben den Ansatz erweitert. Die Stanford University hat im vergangenen Jahr die Plattform Udacity eröffnet und Kurse speziell für die Online-Lehre erstellt. Die Nachfrage ist enorm: Im letzten Herbst haben fast 60.000 Menschen überall auf der Welt ein Seminar über Künstliche Intelligenz besucht. Da jeder zuhause am eigenen Computer lernt, gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Jeder der möchte, kann mitlernen. Bei Udacity erhält man am Ende eines Seminars einen Teilnahmeschein, wenn man eine entsprechende Abschlussprüfung bestanden hat. Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die Plattform coursera.org, die im April 2012 gestartet ist. Hier kann man Kurse aus den Bereichen Computer Science, Sozialwissenschaften, Biologie oder Mathematik auswählen. Die Seminare sind ebenfalls kostenlos und werden wie bei Udacity betreut: Tutoren stehen bei Rückfragen zur Verfügung und über ein Forum können sich die Teilnehmer austauschen.

    Wer es weniger wissenschaftlich angehen möchte, sollte sich auf Seiten wie instructables.com oder videojug.com umschauen. Hier wird Alltagswissen in allen Facetten vermittelt: Was mache ich beim ersten Kuss? Wie reinige ich meinen Laptop? Wie falte ich ein T-Shirt? Diese Fragen werden in kleinen Videosequenzen geklärt.

    Auch kreative Fähigkeiten lassen sich über das Internet erweitern. Auf drawspace.com findet man ausführliche Anleitungen, um Zeichnen zu lernen, Klavierspielen übt man zum Beispiel mit „Zebra Keys“ und wer schon immer mal mit der Luftgitarre die Bühne rocken wollte, der kann sich bei luftgitarrenkurs.com die Technik und das richtige Posing aneignen. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Raketen bauen, Programmieren, Fotografieren: Für jedes Hobby findet sich ein passender Internetkurs.


    Wo findet man die passenden Angebote?

    So vielfältig wie das Angebot, so groß ist auch die Anzahl der Anbieter. Wer schon genau weiß, wonach er sucht, nutzt am besten Suchmaschinen wie google, bing oder yahoo, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zum Stöbern laden Plattformen wie itunesU, ehow oder youtube ein. Hier gibt es viele Weiterbildungs-Videos zu den unterschiedlichsten Themen. Gezielt lassen sich beispielsweise Bildungsdatenbanken durchforsten. So sind bei der Bundesagentur für Arbeit verschiedene Anbieter und Kurse gelistet. Das Angebot können Interessierte gezielt nach Fachbereichen oder Orten durchsuchen. Viele nützliche Links und Hinweise zum Thema E-Learning bietet auch der Deutsche Bildungsserver oder die Webseite studieren-im-netz.org.

    Worauf muss ich bei der Weiterbildung achten?

    Bevor man einen Kurs zur beruflichen Weiterbildung bucht, sollte man sich über verschiedene Punkte informieren: Etwa, ob die Weiterbildungsmaßnahme staatlich anerkannt ist, was das Seminar kostet oder wie der Kurs aufgebaut ist. Die eigenen Ansprüche und Ziele müssen im Vorfeld geklärt werden: Was will ich lernen? Kann der Kurs dabei helfen? Ein wichtiger Punkt ist auch, welche Technik zum Einsatz kommt: Ist alles intuitiv bedienbar oder könnte die Nutzung von unbekannten Computerprogrammen ein Problem darstellen? Einige Veranstalter bieten sogenannte Demo-Zugänge an. So kann man sich die Online-Lernumgebung schon vorher anschauen und dann entscheiden, ob sie einfach zu nutzen ist.
    Neben der Technik ist auch das Zeitmanagement ein entscheidender Faktor. Online-Kurse sind zwar überall erreichbar, haben aber häufig einen festgelegten Zeitrahmen, in dem die einzelnen Übungen erarbeitet werden sollen. Deshalb ist es wichtig, schon im Vorfeld zu prüfen, ob genügend Zeit zu Verfügung steht oder ob die Kursteilnahme verlängert werden kann, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.


    Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?

    Neben den technischen Fertigkeiten, dem Zugang zu einem Computer und Internet, ist bei einer Online-Weiterbildung vor allem Eigeninitiative gefragt: Es gibt keine festen Lerntermine, auch der Austausch mit Mitstreitern ist nicht unmittelbar gegeben. Deshalb braucht es eine gehörige Portion Selbstdisziplin, damit der Kurs ein erfolgreiches Ende findet. Vorteile hat, wer Englisch beherrscht. Denn reine E-Learning Kurse gibt es in Deutschland relativ selten. Viele spannende Angebote kommen dagegen aus den USA.
    Julia Räsch
  • E-Learning - Klicken sie noch, oder lernen sie schon?
    http://www.duz.de/duz-magazin/2013/12/klicken-sie-noch-oder-lernen-sie-schon/210

    Klicken sie noch, oder lernen sie schon?

    Eine Vorlesung digitalisiert und in Häppchen aufgeteilt ins Internet stellen – das kann jeder. E-Learning auf akademischem Niveau braucht aber mehr. Beispiele guter Online-Lehre gibt es, doch ein allgemein gültiges Modell ist nicht in Sicht.
    von Christine Xuân Müller

    Tsunami, Revolution, Hype – war in jüngster Vergangenheit von den Online-Kursen Moocs (Massive open online courses) die Rede, mussten stets Superlative her. Mittlerweile ist die Euphorie zumindest in Deutschland einem pragmatischen Realismus gewichen: Die Phase der Analyse und der Strategieentwicklung hat begonnen. Einen Aufschlag liefern der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), die am 27. November Experten aus Hochschulen, Politik und Wirtschaft zu einer Tagung in Berlin versammeln. Bereits der Titel der Konferenz, „Moocs and beyond – Chancen, Risiken und Folgen digitaler Bildungsangebote für die deutsche Hochschullandschaft“, macht klar: Es geht um mehr als nur um die kleinen Vorlesungshäppchen im Internet, die die Hochschulwelt in den vergangenen Monaten in Atem hielten. Es geht ums große Ganze, ums Thema E-Learning.
    Moocs, die Initialzünder

    Untermauert hat das CHE dies Ende Oktober in einem Arbeitspapier (duz EUROPA 09/2013, S. 12). Demnach sollten die Online-Kurse Initialzünder für weitreichende Umgestaltungen in der Lehre sein. „Moocs stellen nur eine besonders prominente Variante für digitale Wissensvermittlung dar“, sagt Julius David Friedrich, beim CHE verantwortlich für die Digitalisierung in den Hochschulen. Die Moocs hätten das Thema digitale Lehre in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Als ein Beispiel gilt die große mediale Aufmerksamkeit um den deutschen Online-Anbieter iversity, der Mitte Oktober die ersten von 25 Moocs freischaltete. In den ersten drei Wochen schrieben sich mehr als 220.000 Teilnehmer für die Kurse ein.

    Die CHE¬Studie belegt einmal mehr, dass die Hochschulen die Potenziale der Digitalisierung der Lehre noch nicht ausgeschöpft haben. „Der Einsatz digitaler Technologien würde es erleichtern, mit einer wachsenden und immer heterogeneren Studierendenschaft umzugehen“, sagt CHE-Geschäftsführer Dr. Jörg Dräger. Standardisierte Inhalte für Grundlagen- und Einführungskurse könnten die Effizienz der Lehrangebote erhöhen und Lernenden einen individuellen Lernweg ermöglichen.

    Ein Beispiel, wie sich die Qualität der Lehre wirklich nachhaltig erhöhen lasse, ist aus Sicht des CHE-Experten Friedrich das Format „inverted classroom“. Dabei sind Vorlesungen vorab online verfügbar. Diese würden dann aber kombiniert mit einer im realen Hörsaal nachgelagerten Diskussion zwischen Professor und Studierenden über die Inhalte, die zuvor im Netz bereitgestellt wurden. Insgesamt ermögliche die Digitalisierung eine Reihe von neuen Lehrformaten, die zu einer besseren „Individualisierung und Adaption des Lehrwegs“ führen können, ist Friedrich überzeugt.

    Neu ist das Thema digitale Lehre für die Hochschulen in Deutschland aber beileibe nicht. Seit vielen Jahren werden für den Einsatz in den Hörsälen entsprechende Instrumente täglich angewandt oder getestet (siehe duzMAGAZIN 2/2013, S. 8). Doch mit immer neuen Technologien ergeben sich im E-Learning auch permanent neue Möglichkeiten. Zum Arbeitsalltag gehören heute mobile Endgeräte, Social Media und Breitbandnetze. Hinzu kommt: „Die digital natives kommen ins studierfähige Alter“, betont Friedrich. In den Hochschulen sitzt nun eine Generation von Studierenden, die mit Internet und Computer aufgewachsen ist. Tafel, Kreide und stoisches Durcharbeiten von trockenen, seitenlangen Buchkapiteln gehören nicht zu ihren favorisierten und als effizient angesehenen Lernformaten.

    Während die Diskussion zur Rolle der Moocs in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten ist, steht auf europäischer Ebene derzeit noch die Sensibilisierungsphase an. Diesen Eindruck vermitteln zumindest Zahlen, die der beim Europäischen Dachverband der Universitäten EUA (European University Association) für Hochschulpolitik zuständige Referent Michael Gaebel bei einem Seminar der Academic Cooperation Association und der EUA im Oktober in Brüssel präsentierte. Demnach hat von 175 befragten EUA-Mitgliedshochschulen die Hälfte das Thema Moocs noch gar nicht diskutiert; einem Drittel war das Thema Moocs nicht bekannt. Aktuellen EUA-Zahlen aus dem Oktober zufolge boten Europas Hochschullehrer 345 Moocs an. Außerhalb Europas liegt die Anzahl der Kurse mit 760 deutlich höher.

    Einen der zentralen, bislang noch ungeklärten Punkte sehen viele auch noch in der Qualitätssicherung beim Thema E-Learning. Die Organisation Efquel (European Foundation for Quality in E-Learning) lud dazu Experten aus ganz Europa Ende September zu einer Tagung ein. Die Bilanz: „Wir stehen noch ganz am Anfang, ein übergreifendes Verständnis zu haben, was gute Qualität und schlechte Praxis im E-Learning eigentlich sind“, sagt Efquel-Vorsitzender Prof. Dr. Ulf Daniel Ehlers. Beispielsweise seien die hohen Abbrecherquoten bei den Moocs kein Zeichen schlechter Qualität. Sie würden nicht wie traditionelle Kurse von Anfang bis Ende besucht, sondern oftmals nur sehr selektiv.
    „Moocs gehen in die Breite, Spocs dagegen sind eher spezifisch.“

    An den US-amerikanischen Elitehochschulen ist die Diskussion bereits ein Stückchen weiter. Das sagt Oliver Janoschka, Programmleiter Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog beim Stifterverband. Der neueste Trend sind demnach Spocs (Small private online courses). „Dieses Online-Lehrformat richtet sich anders als bei Moocs an überschaubare Studierendengruppen. Moocs gehen in die Breite, Spocs sind dagegen eher spezifisch“, erklärt Janoschka. Es gebe viele Spielarten für neue netzbasierte Lehrformate und aktuell werde „noch mal viel experimentiert“. Der Stifterverband wird deswegen im Frühjahr des kommenden Jahres einen Wettbewerb ausrufen, in dem die Hochschulen darin unterstützt werden sollen, ihre Digitalisierungsstrategien weiterzuentwickeln und erfolgreich umzusetzen. 1,8 Millionen Euro stellt der Stifterverband dafür zur Verfügung.

    Ein Verdienst schreibt Janoschka den Moocs aber zweifellos zu: „Moocs sowie die Dynamik in diesem Bereich haben der Hochschullehre einen anderen Stellenwert zugewiesen“, betont er. Themen, die jahrelang ein Schattendasein führten, werden nun breit diskutiert. Dabei gehe es um die Kernfragen: Wie sieht gute Lehre aus? Wie lässt sich Lernerfolg messen?

    In den USA beschleunigten die hohen Studiengebühren für Präsenz-Studiengänge an den Universitäten die Verbreitung der kostenlosen Moocs in den vergangenen zwei Jahren. Diesen Kostentreiber gibt es in Deutschland aktuell nicht. Studiengebühren werden demnächst in allen Bundesländern abgeschafft sein. Doch spätestens mit Einsetzen der Schuldenbremse ab 2020 dürfte sich auch hierzulande der Spardruck auf die Hochschulen verstärken.

    Darauf will sich die Hochschulwelt vorbereiten. Im Frühjahr 2014 solle deswegen das Nationale Forum „Digitalisierung und Hochschulbildung“ seine Arbeit aufnehmen, kündigt Janoschka an. Stifterverband, CHE, Hochschulrektorenkonferenz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung sollen dafür zusammenarbeiten. Experten aus Hochschulen, Politik und Wirtschaft wollen sich bei dem auf drei Jahre angelegten Programm regelmäßig mit aktuellen Fragen, Herausforderungen sowie mit Best-Practice-Modellen und Pilot-Initiativen auseinandersetzen. Auf der Agenda stehen Themen wie Hochschulmanagement, Organisationsentwicklung, Lehr- und Prüfungsszenarien, Geschäftsmodelle oder ein Curriculum-Design für lebenslanges Lernen – alles vor dem Hintergrund der Digitalisierung.

    „Die Plattform wird nicht hinter verschlossenen Türen arbeiten“, betont Janoschka. Von Beginn an gehe es um einen Dialog mit den Hochschulen.
    Erschienen in:
    duz Magazin 12/13 vom 22. November 2013
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  • Bundesgerichtshof zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Lernplattformen von Universitäten
  • Maßgeschneiderte Vorlesungen für alle
  • Dritte Auszeichnung der UNESCO für infernum
    http://idw-online.de/de/news564730

    04.12.2013 10:05

    Dritte Auszeichnung der UNESCO für infernum
    Dipl.-Chem. Iris Kumpmann Abteilung Public Relations
    Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

    Weiterbildungsangebot infernum wird 2014 Projekt der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung«. Die FernUniversität in Hagen und das Fraunhofer UMSICHT können sich erneut über eine große Auszeichnung freuen: Das von beiden Institutionen seit 13 Jahren in Kooperation angebotene Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) wurde von der deutschen UNESCO-Kommission bereits zum dritten Mal als offizielles Projekt der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« ausgezeichnet.

    Mit der Dekade (2005-2014) verpflichten sich die Staaten der Vereinten Nationen, das Thema »nachhaltige Entwicklung« in ihrem Bildungssystem und damit im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Das von der UNESCO-Kommission gegründete Nationalkomitee ehrt Projekte und Initiativen, die auf diesem Weg beispielhaft voranschreiten. Nach den Zeiträumen 2006/2007 sowie 2012/2013 wird infernum nun auch im Jahr 2014 diese besondere Würdigung zuteil.

    »infernum zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln«, betonte der Vorsitzende des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland, Prof. Dr. Gerhard de Haan, in der Begründung zur Auszeichnung. Hervorgehoben wurde von der Jury, dass infernum mit seinem interdisziplinären Modulangebot – von der Energietechnik über Nachhaltigkeitsmanagement bis hin zur Umweltmediation – eine Vermittlung von Inhalten über die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales hinweg gelingt. infernum hat dabei über die Jahre sein am Konzept der Nachhaltigkeit ausgerichtetes Curriculum kontinuierlich weiterentwickelt, durch internationale Kooperationsprojekte ergänzt und an vielfältigen Stellen den Sprung »vom Projekt zur Struktur« bewältigt, welcher der UNESCO-Kommission mit jeder neuen Bewerbung zunehmend wichtiger wird. So war für die dritte Auszeichnung mit ausschlaggebend, dass infernum an der FernUniversität und bei Fraunhofer UMSICHT Impulse in Richtung einer dauerhaften institutionellen Verankerung des Themas Nachhaltigkeit setzen konnte und auch in Zukunft setzen wird.
    Weitere Informationen:

    http://www.umsicht.fraunhofer.de/de/umsicht-akademie/studiengang-infernum.html
  • Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre
  • UMSICHT-Wissenschaftspreis 2014 für verständliche Journalisten und Wissenschaftler
    UMSICHT-Wissenschaftspreis 2014
    Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson sagte: »Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben«. Der UMSICHT-Wissenschaftspreis verneint diese These vehement. Es ist die Pflicht des »Genies« der Gesellschaft verständlich zu begegnen. Wissenschaftliches Gedankengut muss jedermann zugänglich sein und darf nicht ausschließlich in dogmatische Fachdebatten münden. Wer dies leistet, den belohnt der UMSICHT-Förderverein herzlich gern mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis. Prämiert werden Beiträge in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus mit insgesamt 15 000 Euro: 10 000 Euro für den Preisträger der Kategorie Wissenschaft und zweimal 2500 Euro in der Kategorie Journalismus.

    Der UMSICHT-Förderverein verleiht den Wissenschaftspreis zum fünften Mal in den Bereichen Umwelt, Sicherheit in der Verfahrenstechnik und Energie.
    Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen bis zum 31. März 2014 ein.

    http://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/pressemitteilungen/2013/wissenschaftspreis-2014.html
  • Gesamtbericht zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ veröffentlicht
    http://www.die-bonn.de/institut/wir-ueber-uns/presse/Presseartikel.aspx?id=327

    Gesamtbericht zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ veröffentlicht
    Open Access-Publikation sorgt für breite Sichtbarkeit
    Bonn, 7.11.2013. Weiterbildungsbeteiligung, Trends der Weiterbildung, Themen der Weiterbildung und bevorzugte Formen des Lernens im Erwachsenenalter – das sind einige der Themenbereiche, zu denen der Bericht zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ Aufschluss liefert. In ihm sind die Resultate des Adult Education Survey 2012 zusammengefasst. Der für Wissenschaft, Bildungspolitik und Bildungspraxis interessante Bericht wurde Open Access veröffentlicht und steht in vollständiger Länge online zur Verfügung.

    Der Gesamtbericht bestätigt, dass die Weiterbildungsbeteiligung mit 49 Prozent so hoch ist wie nie zuvor seit Beginn der Berichterstattung im Jahr 1979. Dieses Rekordniveau ist vor allem auf den Anstieg der betrieblichen Weiterbildung zurückzuführen. Ein weiterer Befund des Berichts: Er belegt für alle europäischen Länder einen Zusammenhang zwischen soziodemografischen Merkmalen Erwachsener und ihrer (Nicht-)Teilnahme am Lebenslangen Lernen.

    Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene und geförderte Studie „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ wird seit 1979 im Abstand von zwei bis drei Jahren vorgelegt. Sie basiert auf repräsentativen Querschnittserhebungen und dient dazu, die Bildungsbeteiligung Erwachsener zu beleuchten.

    Bei dem AES-Bericht handelt es sich um die zweite Publikation, die das DIE und der W. Bertelsmann Verlag innerhalb der DIE-Buchreihen auf dem sogenannten „goldenen Weg“ im Open Access vorlegen. Der in der Reihe „Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung“ erschienene Band wird vollständig kostenlos ins Internet gestellt. Er ist zudem mit allen Charakteristika ausgestattet, die für die bibliografische Erfassung und Langzeitarchivierung nötig sind. Außerdem kann er kostenpflichtig als gedrucktes Exemplar (Print-on-Demand) über den Verlag bestellt werden.

    Der vollständige Bericht steht auf der Website des DIE kostenlos zur Verfügung.
    Information

    Brandt, Peter, Dr.
  • „Komm, mach MINT.“: Überdurchschnittlicher Anstieg von Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern
    http://idw-online.de/de/news560385

    07.11.2013 16:23

    „Komm, mach MINT.“: Überdurchschnittlicher Anstieg von Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern
    Christina Haaf M.A. Pressestelle
    Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.

    Jede vierte Studienanfängerin entscheidet sich 2012 für ein technisch-naturwissenschaftliches Studienfach. Die zahlreichen und guten Aktivitäten mit dem Ziel, mehr Frauen für MINT (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu gewinnen, führen in den letzten Jahren zu deutlich schneller ansteigenden Studienanfängerinnenzahlen. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ steigt der Anteil an Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften von 21 % (2011) auf 23 % (2012), so viel wie nie zuvor.

    Ein Blick auf die absoluten Zahlen zeigt den überdurchschnittlichen Anstieg der MINT-Studienanfängerinnenzahlen. Allein in den vier Jahren von 2008 bis 2012 ist die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern fast anderthalbmal so stark gestiegen wie in den 13 Jahren zuvor seit dem Tiefpunkt 1995. In den Ingenieurwissenschaften stieg sie um 14.500 auf insgesamt 35.500 Studienanfängerinnen in 2012, in den Naturwissenschaften und der Informatik um fast 22.000 auf 58.000. Von 1995 bis 2008 hingegen stiegen die Zahlen deutlich schwächer: in den Ingenieurwissenschaften um 9.500 Studienanfängerinnen und in Naturwissenschaft und Informatik um 15.500.

    Dieser Positivtrend zeigt sich nahezu in allen Fachbereichen. In der Elektrotechnik, einem Fach mit traditionell geringem Frauenanteil, verdoppelte sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 nahezu (2008: 1.787; 2012: 3.252) und weist mit einem Anteil von 12,3 % seinen bisherigen Höchstwert auf. Auch in der Informatik stieg die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um fast das Doppelte (2008: 6 432 ; 2012: 12.048), ihr Anteil beträgt 2012 22 %, und ist damit so hoch wie nie zuvor.

    Auch die Absolventinnenzahlen erreichen in 2012 erneut Maximalwerte. 2012 gibt es bei den Absolventinnen der Ingenieurwissenschaften einen Zuwachs von 12 % (+1.837) im Vergleich zum Vorjahr, das sind mit 17.500 Absolventinnen anderthalbmal so viel wie in 2008. In den Naturwissenschaften steigen die Absolventinnenzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 % (+1.282) und erreichen mit 28.500 erneut Höchstwerte.

    Um den überdurchschnittlichen Anstieg fortzusetzen, entstehen im Netzwerk von „Komm, mach MINT.“ Strukturen, die eine Ausweitung erfolgreicher, interessen- und bedarfsgerechter Ansätze fördern. Ziel ist, die jungen Frauen für ein Studium im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu motivieren und in Unternehmen und Hochschulen MINT-Karrierewege zu befördern, die mit vielfältigen Lebensentwürfen vereinbar sind.

    Ein Beispiel für einen gelungen Best-Practice Transfer ist das Niedersachsen-Technikum, welches jungen Frauen direkt nach dem Abitur oder Fachabitur die Verbindung eines Praktikums im technischen Bereich mit ersten Einblicken in das ingenieur- oder naturwissenschaftliche Studium ermöglicht. 92 % der bisherigen Absolventinnen des Technikums entschieden sich für ein Studium oder eine Berufsausbildung im MINT-Bereich. Seit dem Jahr 2012 hat es sich innerhalb Niedersachsen auf 12 Hochschulen und 69 Unternehmen ausgeweitet und wird vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium unterstützt. Berlin ist dem Beispiel bereits gefolgt und startet dieses Jahr ebenfalls ein erstes Technisches Jahr.

    Ein deutliches Zeichen für mehr Frauen in MINT setzt der Freistaat Bayern: Sein Wissenschaftsministerium unterstützt Hochschulen zur Förderung von Frauen im MINT-Bereich. Mit dieser Fördermaßnahme bekennt sich Bayern zu seiner Selbstverpflichtung aus dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen – „Komm, mach MINT. Bereits elf bayerische Hochschulen haben sich erfolgreich um Mittel zur Förderung von Frauen im MINT-Bereich beworben, um den Anteil der Frauen unter den Studierenden in den MINT-Fächern zu erhöhen, ihren Studienerfolg zu sichern und vielversprechende Berufsperspektiven in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen aufzuzeigen. Etliche Hochschulen kooperieren in diesem Bereich inzwischen sehr erfolgreich mit der Wirtschaft.

    „Die Dynamik ist deutlich erkennbar“ sagt Ulrike Struwe, Leiterin der „Komm, mach MINT.“-Geschäftsstelle. „Das Potential gut qualifizierter Frauen in Naturwissenschaft und Technik wird immer größer, das ist eine kontinuierliche Entwicklung in den letzten Jahren. Jetzt ist es an der Zeit, die Strukturen in Hochschulen und Unternehmen so zu gestalten, dass MINT für Frauen mehr und mehr zur Karriereoption wird.

    Detaillierte Daten und Fakten mit Kommentierungen, bundesweit und auf Länderebene, finden Sie nach dem Relaunch von www.komm-mach-mint.de unter www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten

    Ansprechpartnerin für die Presse bei „Komm, mach MINT.“

    Christina Haaf | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen
    Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 Bielefeld
    Tel.: +49 521 329821-62 Mail | haaf@komm-mach-mint.de
    www.komm-mach-mint.de
    Weitere Informationen:

    http://www.komm-mach-mint.de/Presse/Pressemitteilungen/Neue-Daten-Fakten-von-Kom...
  • Lernen mit dem iPad
    http://www.computerwoche.de/a/lernen-mit-dem-ipad,2547276

    Weiterbildung
    Lernen mit dem iPad
    Datum:01.10.2013
    URL: http://www.computerwoche.de/2547276

    Die Fraunhofer Academy hat zusammen mit der Münchner Ziemann.IT eine mobile E-Learning-Plattform für das iPad entwickelt.

    "Die iAcademy ergänzt unser Blended-Learning-Konzept, bei dem sich Präsenzkurse mit virtuellen Lerneinheiten abwechseln, um eine mobile Komponente", sagt Roman Götter, Leiter der Fraunhofer Academy. Die Kurse der iAcademy werden nach der Installation der App in ein virtuelles Regal herunter geladen und sind damit jederzeit - auch offline - verfügbar. Die einzelnen Kurse sind in modulare Lerneinheiten unterteilt, die sich in beliebiger Reihenfolge bearbeiten lassen. Anhand einer Lernlandkarte kann der Nutzer dabei den Fortschritt der verschiedenen Module überprüfen. Bei weiterführendem Interesse stehen ein verlinktes Glossar sowie zusätzliche Literatur zur Verfügung. Darüber hinaus können Notizen zum Lernstoff angelegt, kategorisiert und bei Bedarf auch exportiert werden.
    Bewusst auf viele Features verzichtet

    [Die Fraunhofer Academy erweitert ihr Angebot an E-Learning-Kursen, die via iPad abrufbar sind.] Die Fraunhofer Academy erweitert ihr Angebot an E-Learning-Kursen, die via iPad abrufbar sind.
    Foto: iAcademy, ISH

    "Uns war wichtig, dass die App nicht nur für die Lernenden einfach zu bedienen ist, sondern auch für die Autoren der Kurse. Denn gerade bei diesen besteht häufig eine Hemmschwelle, was die Erstellung virtueller Kursinhalte betrifft. Um die App einfach und übersichtlich zu halten, haben wir bewusst auf ein Übermaß an Features verzichtet", erklärt Fraunhofer-Partner Florian Ziemann von der Ziemann.IT.

    Mit dem iAcademy Editor für Mac OS und Windows können sowohl Privatpersonen als auch kommerzielle Weiterbildungsinstitute und akademische Einrichtungen eigene mobile Kurse entwickeln und im iAcademy Download Center bereitstellen. Der iAcademy Editor sei intuitiv bedienbar, Programmierkenntnisse seien bei der Erstellung von Kursen nicht notwendig, versichert Götter. Die Texte werden in vordefinierte Layouts einfügt und lassen sich multimedial anreichern. Überdies stehen den Autoren Lernspiele wie Lückentexte, Puzzles und Quiz zur Verfügung. Das Konzept und die Umsetzung der iAcademy wurden beim Innovationspreis IT 2013 in der Kategorie "Apps" unter die "Best-of-Lösungen" aufgenommen.
    Die ersten zehn Kurse sind kostenlos

    Eine erste Version von iAcademy steht im App Store unter "iacademy-free" zum kostenlosen Download bereit. Sie enthält zehn E-Learning1-Kurse zum Ausprobieren der App. Die Fraunhofer Academy erweitert das Kursangebot derzeit sukzessive. Auch eine Betaversion des iAcademy Editors ist für interessierte Anwender kostenlos verfügbar.
    Eine Version auch für Bildungsabteilungen

    Die Vollversion von iAcademy und iAcademy Editor soll noch im Lauf des Jahres herauskommen. Damit haben Lernende Zugriff auf Inhalte der Fraunhofer Academy und anderer professioneller Autoren und Lehrinstitute. Diese können eigene E-Learning-Inhalte im iAcademy-Download-Center bereitstellen und verkaufen.

    Zudem ist eine Enterprise-Version geplant, mit der Unternehmen sowohl interne als auch externe Schulungen anbieten können. Dazu wird innerhalb des iAcademy Download Centers ein privater Download-Bereich bereitgestellt, auf den sich nur firmenintern zugreifen lässt. Weitere Informationen finden Sie hier2. (hk)

    [Hinweis auf Bildergalerie: Online-Lernen] gal1
    Links im Artikel:
    1 http://www.computerwoche.de/a/kurztests-erleichtern-online-lernen,2542920
    2 http://w.idg.de/1fygwfv
  • Bildungsmonitor: Deutschland gehen die Technikfüchse aus
  • Nachfrage nach MINT-Studium steigt – Potenziale bei den Frauen noch nicht ausgeschöpft
    Nachfrage nach MINT-Studium steigt – Potenziale bei den Frauen noch nicht ausgeschöpft

    Theo Hafner Pressestelle
    HIS Hochschul-Informations-System GmbH

    Die ausreichende Versorgung mit hochqualifizierten Fachkräften ist für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit eines Landes ein Schlüsselfaktor. Qualifikationen – insbesondere auf akademischem bzw. wissenschaftlichem Niveau, aber auch solche, die in der beruflichen Bildung erworben werden – sind die Grundlage für die künftige technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands. Hierbei stehen die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) besonders im Fokus, für die in den letzten Jahren wieder eine steigende Studiennachfrage zu verzeichnen ist.

    Allerdings werden in den MINT-Fächern wesentliche Fachkräftepotenziale aufgrund unterdurchschnittlicher Beteiligung von Frauen nicht ausgeschöpft. In der Wahl des Ausbildungsberufs ebenso wie in der Studienfachwahl in den MINT-Fächern zeigen sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. So entscheidet sich mehr als jeder zweite männliche Studienanfänger für ein MINT-Fach; unter den Studienanfängerinnen wächst zwar das Interesse, dennoch beginnt nicht einmal jede Vierte ein MINT-Studium.

    Der diesjährige Bericht „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“, an dem Expertinnen und Experten des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) und des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung gemeinsam gearbeitet haben, analysiert in einem Schwerpunktkapitel die wichtigsten Indikatoren zur Bildungs- und Erwerbsbeteiligung von Frauen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass eine ganze Reihe von Ländern – vor allem die osteuropäischen – erfolgreicher darin sind, Frauen etwa für ein Ingenieurstudium zu interessieren. Die in Deutschland geringere Neigung von Frauen zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften wird zum einen bereits in der Schulzeit angelegt. Zum anderen spielt bei der Entscheidung von Frauen für oder gegen ein MINT-Fach eine Rolle, welche Aussichten in Bezug auf Karrierechancen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sie sich versprechen. Die Signale des Arbeitsmarkts sind hier wenig ermutigend. Frauen in Deutschland sind im internationalen Vergleich in akademisch geprägten MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert und nehmen auch seltener Führungsaufgaben wahr als Männer. Systematische Unterschiede in den Karrieremustern von Männern und Frauen in Deutschland führen in den MINT-Fächern wie allgemein zu einer kontinuierlichen Abnahme des Frauenanteils auf jeder höheren Karrierestufe des Bildungs- und Erwerbssystems.

    Insgesamt erhöhte sich der Anteil der Studienanfänger(innen) in den MINT-Fächern zwischen 2010 und 2011 nochmals und liegt nun bei
    40 %. Besonders dynamisch war die Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften als 2011 zweitgrößte Fächergruppe (22,5%) hinter den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Insgesamt nahmen 2011 über 116.000 Studienanfänger(innen) ein ingenieurwissenschaftliches Studium auf; 2007 waren es noch weniger als 70.000. In den letzten zehn Jahren hat sich das Studierverhalten damit deutlich zugunsten des MINT-Bereichs entwickelt.

    Allerdings sind vor allem die weit über dem Durchschnitt liegenden Studienabbruchquoten in den MINT-Fächern kritisch zu betrachten. In den Studienbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen beendet an Universitäten mehr als jede(r) Zweite das Bachelorstudium ohne Abschluss. In Mathematik und Informatik erreicht der Studienabbruch eine ähnliche Größenordnung. Bei universitären Bachelor-Studierenden der Physik und Chemie liegen die Abbruchquoten bei etwa 40 %. An den Fachhochschulen sind die Abbruchquoten im Bachelorstudium insgesamt niedriger, doch auch dort ist für den Studienabbruch in MINT-Studiengängen ein überdurchschnittliches Niveau zu diagnostizieren. Fragt man nach den Ursachen, spielen Leistungsprobleme und Prüfungsversagen bei den Studierenden eine zentrale Rolle.

    Wie entwickelt sich das Angebot an in den MINT-Fächern akademisch ausgebildeten Fachkräften, die die Hochschulen jährlich verlassen und aus denen sowohl die Wirtschaft als auch die Wissenschaft ihren Nachwuchs gewinnen müssen? Der Geschäftsführende Leiter des HIS-Instituts für Hochschulforschung, Dr. Michael Leszczensky, betont: „Generell setzte sich im Jahr 2011 der Trend einer steigenden Zahl von Hochschulabsolventen fort. Dabei entwickelte sich die Zahl der Erstabsolventen in den beiden MINT-Fächergruppen unterschiedlich: Die Ingenieurwissenschaften verzeichneten zwischen 2010 und 2011 einen überdurchschnittlichen Anstieg um 11 % auf einen neuen Höchststand von rund 56.000 Erstabsolventinnen und -absolventen. Die entsprechende Zahl in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften wuchs dagegen nur um 2,1 % auf rund 50.000. In den Ingenieurwissenschaften scheint damit ein langjähriger Rückgang gestoppt. Trotz hohen Studienabbruchs ist in dieser Fächergruppe künftig – aufgrund stark gestiegener Studienanfängerzahlen – mit hohen, eventuell sogar weiter steigenden Absolventenzahlen zu rechnen. Der Studienabbruch bleibt trotzdem ein gravierendes Problem.“

    Eine wichtige Gruppe für die Ausbildung akademisch qualifizierter Fachkräfte sind zudem Studierende, die aus dem Ausland zum Studium nach Deutschland kommen. Die Zahl der ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen stieg 2011 um 5,3 % auf rund 265.000. Während der Anteil der Erstabsolvent(inn)en mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer ausländischen Schule erworben haben, in den Naturwissenschaften unter dem Durchschnitt liegt und weiter sinkt, ist er in den Ingenieurwissenschaften überdurchschnittlich hoch. Interessant mit Blick auf das Fachkräftepotenzial ist der hohe Anteil ausländischer Absolvent(inn)en bei Masterabschlüssen und Promotionen: So hat in den Ingenieur- und Naturwissenschaften mehr als jede(r) fünfte Promovierte eine ausländische Studienberechtigung – eine echte Chance, hochqualifizierte Nachwuchskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren und in Deutschland zu beschäftigen.

    Generell erreicht Deutschland im internationalen Vergleich beim Anteil der Hochqualifizierten (Akademiker(innen), Meister(innen), Techniker(innen) und Personen mit vergleichbarem Abschluss) in der Gesamtbevölkerung sowie unter den Erwerbstätigen weiterhin nur ein unterdurchschnittliches Niveau. Bei den Erwerbstätigen in akademisch geprägten Berufen liegt Deutschland jedoch mit 15,8 % über dem EU-27-Durchschnitt (13,3 %) und auch über dem Anteil wichtiger Referenzländer wie Frankreich und Großbritannien. Die Diskrepanz zum niedrigen deutschen Akademikeranteil ist vor allem auf die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung für diese Tätigkeiten in Deutschland zurückzuführen. Im internationalen Vergleich ebenfalls relativ stark vertreten ist in Deutschland der Anteil der in naturwissenschaftlich-technischen Berufen Erwerbstätigen an allen Erwerbstätigen (4,9 %).

    Die Studie „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“ ist in der Reihe HIS:Forum Hochschule erschienen (HIS:Forum Hochschule 11|2013) und steht Interessierten als PDF-Download unter http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201311.pdf kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion kann gegen eine Schutzgebühr von 20,- Euro direkt bei der HIS Hochschul-Informations-System GmbH bestellt werden. (th)

    Nähere Informationen:
    Dr. Michael Leszczensky
    Tel.: 0511 1220-258
    E-Mail: leszczensky@his.de

    Dr. Christian Kerst
    Tel.: 0511 1220-241
    E-Mail: kerst@his.de

    Tanja Meister
    Tel.: 0511 1220-384
    E-Mail: meister@his.de

    Pressekontakt:
    Theo Hafner
    Tel.: 0511 1220 290
    E-Mail: hafner@his.de
    Weitere Informationen:

    http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201311.pdf - Download HIS:Forum Hochschule 11|2013
    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch

    http://idw-online.de/de/news548080
  • Betriebliche Weiterbildung auf neuem Höchststand
    http://idw-online.de/de/news545476

    30.07.2013 09:57

    Betriebliche Weiterbildung auf neuem Höchststand
    Wolfgang Braun Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

    53 Prozent aller Betriebe in Deutschland haben 2011 ihren Mitarbeitern Weiterbildungen ermöglicht – so viele wie nie zuvor. Das zeigen Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am Dienstag in der Zeitschrift IAB-FORUM veröffentlicht wurden. Damit setzt sich der positive Trend beim betrieblichen Weiterbildungsangebot fort, der nur in der Wirtschafts- und Finanzkrise kurzzeitig gestoppt wurde.

    30 Prozent der Beschäftigten haben an den Weiterbildungsangeboten ihrer Arbeitgeber teilgenommen. Auch das ist ein Höchstwert. Die Teilnahmequoten unterscheiden sich dabei nur unwesentlich zwischen kleinen, mittleren und großen Betrieben. Bei kleinen Betrieben kommt es aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl häufig vor, dass zwar nicht jedes Jahr eine vom Arbeitgeber unterstützte Weiterbildung stattfindet, bei einem längeren Betrachtungszeitraum wird aber deutlich, dass auch sie intensiv in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren.

    Eine besonders hohe Weiterbildungsbeteiligung dokumentieren die IAB-Daten für das Gesundheits- und Sozialwesen sowie den Bereich Erziehung und Unterricht, eine nur unterdurchschnittliche in der Branche Beherbergung und Gastronomie.

    Nach wie vor sind es vor allem die höher qualifizierten Mitarbeiter, die an Weiterbildungen teilnehmen: Von den Beschäftigten mit Tätigkeiten, die einen Hochschulabschluss erfordern, nahm rund jeder zweite an Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung teil. Bei den Beschäftigten mit einfachen Tätigkeiten war es nur knapp jeder siebte.

    Unterdurchschnittlich ist auch die Weiterbildungsbeteiligung der älteren Beschäftigten. Zwar ist die Teilnahmequote der Älteren in den letzten Jahren gestiegen, dennoch lag sie 2011 etwa fünf Prozentpunkte unter dem Durchschnitt aller Beschäftigten.

    Die aktuelle Print-Ausgabe 1/2013 der Zeitschrift IAB-FORUM ist für 5,50 Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich beim IAB-Bestellservice im Internet unter www.iabshop.de. Telefonisch kann das IAB-FORUM bestellt werden unter 0911/179-9229, per Telefax unter 0911/179-9227 oder per Post beim W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG, Auf dem Esch 4, 33619 Bielefeld.
    Weitere Informationen:

    http://www.iabshop.de
  • Berufliche Bildung im Betrieb - Infos für KMU
  • Der Wind steht günstig - Erneuerbare Energien bieten Ingenieuren gute Jobaussichten.
    Neue StudiengängeDer Wind steht günstig

    Erneuerbare Energien bieten Ingenieuren gute Jobaussichten. Die Unis reagieren darauf mit neuen Fächern

    Die Zahlen können sich sehen lassen: Im Jahr 2020 soll es 470.000 bis 600.000 Beschäftigte im Bereich der erneuerbaren Energien geben, also in Windenergie, Bio- und Solarenergie, Wasserkraft und Erdwärme. Derzeit sind es rund 380.000, vor knapp zehn Jahren waren es nach Angaben des Umweltministeriums erst um die 160.000 Beschäftigte. Das bisherige rasante Wachstum hängt natürlich auch an der starken Förderung des Bundes. Sie stieg von rund 120 Millionen Euro auf etwa 600 Millionen Euro. Die neuen Jobs entstehen in der Produktion, Planung, Beratung oder Montage. Es sind also vor allem Ingenieure und Techniker gefragt.

    Quelle und weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zeit.de/2013/16/C-Ing-Wind
  • Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland auf Rekordniveau
    Jeder zweite Bürger im erwerbsfähigen Alter hat 2012 eine Weiterbildung gemacht / Wanka: "Lebenslanges Lernen lohnt sich"

    In Deutschland haben im vergangenen Jahr so viele Menschen eine Weiterbildung gemacht wie niemals zuvor. 49 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter haben von April 2011 bis Juni 2012 an einer Weiterbildungsveranstaltung teilgenommen. Während die Beteiligung in Westdeutschland bei 48 Prozent lag, wurde für Ostdeutschland eine Quote von 53 Prozent gemessen. Das geht aus einer Erhebung hervor, die von TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Grundlage des europäischen Adult Education Survey (AES) durchgeführt hat. Bei der ersten Erhebung 1979, damals nur in Westdeutschland, hatte die Beteiligungsquote noch 23 Prozent betragen. Auch im Vergleich zur letzten europäischen Erhebung 2007 hat sich Deutschland um 5 Prozentpunkte gesteigert. Das Ziel einer Weiterbildungsbeteiligung von 50 Prozent im Jahr 2015, das Bund und Länder sich 2008 beim Dresdner Bildungsgipfel gesetzt hatte, ist damit schon jetzt nahezu erreicht.

    Besonders erfreulich ist der hohe Weiterbildungsanteil in der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen. Hier ist die Quote von 18 Prozent im Jahr 2007 auf den Spitzenwert von 32 Prozent im Jahr 2012 gestiegen. "Lebenslanges Lernen lohnt sich - für Arbeitnehmer und Arbeitgeber", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt verändern sich rasant. Weiterbildung ist der Schlüssel für die persönliche Entwicklung des Einzelnen und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen", sagte Wanka.
    Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland liegt damit weit über dem EU-Durchschnitt. Der Anstieg beruht insbesondere auf der Zunahme der betrieblichen Weiterbildung, der 69 Prozent aller Weiterbildungsaktivitäten zuzurechnen sind. Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg dürfte einerseits im wirtschaftlichen Wachstum Deutschlands und damit in der hohen Beschäftigungsrate liegen. Andererseits haben die Unternehmen ihre Weiterbildungsanstrengungen verstärkt, um im Zeichen des Demografischen Wandels dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen.

    Das BMBF investiert konsequent in den Weiterbildungsbereich. Mit dem Meister-BaföG werden berufliche Aufstiegsfortbildungen gefördert. Mit der Bildungsprämie, für die seit 2009 insgesamt 164 000 Gutscheine ausgegeben wurden, sollen vor allem Einkommensschwache gefördert werden. Auch Weiterbildungs- und Aufstiegsstipendien dienen dazu, beruflich Qualifizierten den Erwerb neuer Kompetenzen zu ermöglichen. "Die gute Entwicklung bei der Weiterbildung zeigt, dass Deutschland sich zu einer lernenden Gesellschaft entwickelt. Aber auch in Zukunft gilt: Jedes Unternehmen wie auch jeder Einzelne ist gut beraten, seine Weiterbildungsaktivitäten weiter zu verstärken", so Wanka.

    Quelle: http://www.bmbf.de/press/3429.php?pk_campaign=26-03-2013-+Newsletter+-+BMBF+-+Pressemitteilungen&pk_kwd=http%3A%2F%2Fwww.bmbf.de%2Fpress%2F3429.php
  • Weiterbildung am Arbeitsplatz erhöht die Innovationsfähigkeit
    Lernfreundliche Arbeitsplätze in Unternehmen tragen zur Innovationsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften bei – und sind damit mindestens ebenso wichtig wie die Hochschulbildung. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie und des Instituts für Innovation und Technik.

    Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

    Weitere Informationen finden Sie unter http://idw-online.de/de/news522609
  • Startschuss für die Forschungsprojekte green2store und RESTORE 2050 am EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY
    Am EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY haben zu Jahresbeginn die Arbeiten zu den im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ von der Bundesregierung unterstützten Forschungsprojekten „RESTORE 2050“ und „green2store“ begonnen. Damit ist das Oldenburger Institut an gleich zwei Projekten dieses Programms beteiligt, das bundesweit bis zu 200 Millionen Euro an Fördergeldern bereitstellt. Die gemeinsame Initiative der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, selbst wenn der Strombedarf zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt wird. Dazu sollen notwendige technologische Durchbrüche und Kostensenkungen unterstützt sowie ein Beitrag zur schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher geleistet werden.
    Im Projekt „green2store“ erforschen die Wissenschaftler, wie sich überregional verteilte Speichersysteme im Verbund nutzen lassen, um eine bessere Bewirtschaftung für Erneuerbare Energien zu erreichen. „Basierend auf der Idee des ‚Cloud-Computings‘ wollen wir den Benutzern über ein Netzwerk mehrere dezentrale Speicher dynamisch an den Bedarf angepasst zur Verfügung zu stellen“, erklärt Frank Schuldt, „green2store“-Projektleiter bei NEXT ENERGY. „Dadurch lassen sich die Speicherkapazitäten nicht nur wesentlich effektiver nutzen, sondern können auch von verschiedenen Akteuren nach Bedarf genutzt werden“.

    Innerhalb des Projekts, an dem neben der EWE AG als Konsortialführer acht weitere Partner beteiligt sind, befasst sich NEXT ENERGY im Schwerpunkt mit den Anforderungen an elektrische Energiespeicher für das Cloud-Konzept. So werden Alterungsmodelle entwickelt, Lebenszyklus-Analysen vorgenommen und die ökologische Bilanz inklusive der Emissionen von der Herstellung bis zum Recycling ermittelt. Am Ende des auf vier Jahre angelegten Forschungsvorhabens sollen eine wirtschaftliche Bewertung sowie Erfahrungen über den regulatorischen Rahmen bei der integrativen Nutzung dezentraler Speicher stehen. Mit dem Stromversorgungssystem des Jahres 2050 befasst sich das auf drei Jahre ausgelegte Forschungsvorhaben „RESTORE 2050“. Als Projektkoordinator setzt NEXT ENERGY dabei gemeinsam mit der Universität Oldenburg und der Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH den europäischen Maßstab an: „Wir wollen herausfinden, wie sich ein länderübergreifendes Stromverbundsystem optimieren lässt, das nahezu ausschließlich aus Erneuerbaren Energien gespeist wird“, erklärt Dr. Thomas Vogt, „RESTORE 2050“-Projektleiter bei NEXT ENERGY. Dazu werden zum einen vorhandene Studien verglichen und analysiert. Ergänzend wird mittels computergestützter Modellsimulationen untersucht, wie sich solch ein System durch einen cleveren Ausbau der Erneuerbaren Energien und durch technologische Lösungen positiv beeinflussen lässt. Neben der Organisation von zwei Experten-Workshops werden sich die Projektaktivitäten bei NEXT ENERGY vor allem auf die Bewertung zukünftiger Speichertechnologien und auf Optionen des Lastmanagements auf Übertragungsnetzebene konzentrieren.


    Quelle: http://www.next-energy.de/aktuelles-lesen/items/startschuss-fuer-forschungsprojekte-green2store-und-restore-2050.html
  • Komm, mach MINT: Kontinuierliche Steigerung des weiblichen MINT-Nachwuchses
    Für eine Trendwende: Kontinuierliche Steigerung des weiblichen MINT-Nachwuchses nutzen und gezielte Maßnahmen jetzt umsetzen.
    Neu auch auf Bundesländerebene: Aktuelle Daten zu Studienanfängerinnen und Studienanfängern und Absolventinnen und Absolventen in MINT-Studienbereichen auf www.komm-mach-mint.de.

    Die kontinuierliche Steigerung des weiblichen MINT-Nachwuchses setzt sich auch in 2011 fort. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ entschließen sich im Studienjahr 2011 33.178 Studienanfängerinnen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Das sind 55 % mehr Studienanfängerinnen als noch 2008. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Mathematik und Naturwissenschaften. Hier erhöht sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um 41,3 % auf 53.997. Damit ist ihr Anteil seit Gründung des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen in 2008 deutlich stärker angestiegen. Um jetzt eine überproportionale Steigerung zu erreichen, müssen spezifische Lösungsansätze weiterentwickelt und breit umgesetzt werden.

    Besonders positiv zeigt sich die Entwicklung in einzelnen Studienbereichen. In der Elektrotechnik beginnen 2011 29,6 % (+661) mehr Frauen als in 2010 ein Studium. Seit 2008 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester damit um 62 % erhöht (2008: 1.787; 2011: 2.891). Der Frauenanteil liegt mit 10,7 % so hoch wie nie zuvor. Und im 1. Fachsemester Informatik beginnen 2011 27,7 % (+2.181) mehr Frauen ein Studium als im Vorjahr, verglichen mit 2008 eine Steigerung von mehr als 56 % (2008: 6.432; 2011: 10.046). Mit 19,9 % liegt der Frauenanteil nahezu so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr.

    Dass trotz einer deutlichen Steigerung der absoluten Zahlen an Studienanfängerinnen ein leichter Rückgang in den prozentualen Anteilen von Frauen in einigen MINT-Studienfächern zu beobachten ist, ist auf den Wegfall von Wehrpflicht und Zivildienst zurückzuführen. Dieser bedingt einen überproportionalen Anstieg von Studienanfängern. Der derzeitige Anstieg der absoluten Zahlen an Studienanfängerinnen und –anfänger insgesamt ist im Wesentlichen auf die doppelten Abiturjahrgänge zurückzuführen (2011: Bayern und Niedersachsen).

    Die positive Entwicklung der Vorjahre setzt sich in 2012 fort: Die vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen eine Steigerung sowohl der absoluten wie der relativen Studienanfängerinnenzahlen in den ausgewählten Studienbereichen Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Informatik, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik.

    Die wachsenden Studienanfängerinnenzahlen der letzten Jahre zeigen Resultate: Die Zahl der MINT-Absolventinnen erreicht 2011 Maximalwerte. In den Ingenieurwissenschaften stieg die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen zwischen 2008 und 2011 um 43 % an und war damit so hoch wie nie zuvor (2008: 11.004; 2011: 15.686). Die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen in Mathematik/Naturwissenschaften erreichte in 2011 mit einer Steigerung von 26,5 % zwischen 2008 und 2011 ebenfalls Maximalwerte (2008: 21.540; 2011: 27.241).

    Diese kontinuierlich steigende Anzahl qualifizierter MINT-Absolventinnen muss entsprechende Karrieremöglichkeiten in Wirtschaft und Wissenschaft finden. Ein genauerer Blick auf den weiteren Karriereverlauf von Frauen in MINT-Berufen lässt jedoch deutlichen Handlungsbedarf erkennen. 2012 gab es laut einer Studie von Hoppenstedt-Firmeninformationen und Forscherinnen der Hochschule Osnabrück rund elf Prozent Frauen im Topmanagement der KFZ-Branche, sieben Prozent Frauen in den Führungsetagen der deutschen IT-Unternehmen und nur fünf Prozent Frauen im Top-Management der Games-Branche. Die hoch qualifizierten MINT-Frauen müssen auch im Top-Management ankommen. So kann den jungen Frauen am allerbesten das Signal gegeben werden, dass MINT-Karrieren auch weiblich sind. Dazu müssen jetzt Erfolgskonzepte und vorhandenes Genderwissen breit umgesetzt werden.

    Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. Im Rahmen des „Komm, mach MINT.“-Netzwerks werden Ideen und Best Practice hierzu weitergetragen, Maßnahmen umgesetzt und ausgebaut.

    Detailliertere Zahlen und speziell aufbereitetes Datenmaterial werden auf http://www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung gestellt. Im Fokus stehen dabei Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen aus ausgewählten MINT-Bereichen.

    Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (http://idw-online.de/de/news514146, Seitenaufruf am 10.01.2013)
  • Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier erhält den Deutschen Zukunftspreis 2012
    In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft erhielt das Team vom Institut für Physik und Exzellenzzentrum für Hörforschung, Universität Oldenburg und der Siemens AG, München, für ihr Projekt „Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle“ den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

    Den ausgezeichneten Forschern ist es gelungen, die technologische Basis für neuartige Hörsysteme zu schaffen, bei denen zwei Hörgeräte in beiden Ohren gekoppelt und entsprechend des individuellen Hörschadens aufeinander abgestimmt sind. Zudem lassen sich mithilfe eines neuartigen Diagnoseverfahrens und mathematischer Algorithmen Hörfehler von Betroffenen gezielt kompensieren.
    Dies erlaubt hörgeschädigten Menschen zukünftig, in akustisch „schwierigen“ Umgebungen besser zu hören – etwa in Räumen mit Nachhall, bei mehreren durcheinander redenden Menschen oder lauten Hintergrundgeräuschen.

    Schlecht oder gar nicht hören zu können, ist ein - oftmals unterschätztes - Problem in einer alternden Gesellschaft. Mit der heute prämierten Technologie wir die Lebensqualität von Schwerhörigen deutlich verbessert und eine normale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für sie wieder möglich.

    Die Anwendung der binauralen Hörsysteme nicht nur auf Menschen mit einem eingeschränkten Hörvermögen begrenzt. Auch Nutzer von Unterhaltungs-Elektronik oder Smartphones sollen demnächst von einer besonderen Unterstützung des binauralen Höreindrucks profitieren.

    Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ist mit 250.000 Euro dotiert und würdigt sowohl die Entwicklung des Verfahrens als auch dessen erfolgreiche Umsetzung in den Markt.

    Mit ihrer Innovation setzte sich das Team gegen drei weitere herausragende Projekte durch, die die Jury für die Endrunde, den „Kreis der Besten“, nominiert hatte. Diese Teams wurden von Bundespräsident Joachim Gauck mit einer Urkunde geehrt.


    Quelle http://www.deutscher-zukunftspreis.de/content/bundespraesident-joachim-gauck-zeichnet-team1-mit-dem-deutschen-zukunftspreis-2012-aus
  • Studie zum Anteil von Frauen in Wissenschaft, Technologie und Innovation
    Anteil von Frauen in Wissenschaft, Technologie und Innovation immer noch niedrig

    In einer gemeinsamen Initiative haben die Organisationen "Women in Global Science & Technology" (wisat) und "Organization for Women in Science for the Developing World" (OWSD) eine Studie zum Anteil von Frauen in Wissenschaft, Technologie und Innovation erarbeitet. In internationaler Zusammenarbeit wurden Daten für die EU, Brasilien, Indien, Indonesien, Korea, Südafrika und die Vereinigten Staaten zusammengestellt. Erste Ergebnisses des Projekts "National Assessments on Gender and STI" zeigen, dass der Frauenanteil trotz vieler Bemühungen insgesamt noch immer unter 30 % liegt. Die Ursachen sind vielfältig und können nicht auf einen Nenner reduziert werden. Die Ergebnisse geben jedoch Hinweise darauf, dass hoher wirtschaftlicher Status, hoher Frauenanteil in Leitungspositionen in Politik und Wirtschaft, Qualität der Gesundheitsversorgung und finanzielle Ressourcen mit höheren Beteiligungschancen von Frauen in Wissenschaft, Technologie und Innovation korrelieren. Die Untersuchung bestätigt außerdem, dass gut ausgebaute Kinderbetreuung, gleiche Bezahlung und Gender Mainstreaming den Frauenanteil in Wissenschaft, Technologie und Innovation erhöhen.

    Quelle: Organization for Women in Science in the Developing World, Women in Global Science & Technology
  • Mehr MINT, weniger Studienabbrüche
    Absolventenzahl durch Präventivmaßnahmen verbessern.

    http://www.wissenschaftsmanagement.de/news/mehr-mint-weniger-studienabbrueche

    (Quelle: Wissenschaftsmanagement, 2, 2012)
  • Hochschuldidaktischer Preis für videobasierte Lehre geht an Prof. Dr. Zawacki-Richter
    Am 27. September wurde der durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte hochschuldidaktische Preis CampusEmerge im Rahmen der Tagung Teaching Trends - Neue Konzepte des Technologie-Einsatzes in der Hochschule - an der Universität Osnabrück verliehen.

    Ausgezeichnet wurde ein innovatives Projekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter und seine Mitarbeitenden wurden für das Modul Wissenstransfer und Lernen mit neuen Technologien mit dem Preis für videobasierte Lehre ausgezeichnet.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.campusemerge.de/index.php?id=lehrpreis
  • DUW-Studie: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erwarten, dass Weiterbildung im Job an Bedeutung gewinnt
    http://idw-online.de/de/news496951

    Lernen am Arbeitsplatz: Fast jeder Zweite empfindet Druck
    Izabela Ahmad

    Pressestelle

    Deutsche Universität für Weiterbildung
    18.09.2012 16:19
    DUW-Studie: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erwarten, dass Weiterbildung im Job an Bedeutung gewinnt
    Ein Großteil der Beschäftigten in Deutschland glaubt, dass Lernen am Arbeitsplatz künftig an Stellenwert gewinnen wird. Fast jeden Zweiten setzt diese Perspektive sehr häufig bis gelegentlich unter Druck. Dies zeigt eine bundesweite Umfrage unter 1.005 Erwerbstätigen im Rahmen der Studie „Schöne neue Lernwelt? Berufliche Weiterbildung im Wandel“ der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW): 74 Prozent der Befragten rechnen damit, dass Weiterbildung in ihrem Beruf in zehn Jahren wichtiger sein wird als heute. Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) fühlt sich sehr häufig oder häufig überfordert, weil sein Arbeitgeber von ihm erwartet, sich auf dem neuesten Stand zu halten. Gelegentlich überfordert sieht sich mehr als jeder Dritte (34 Prozent).

    „Lernen ist zu einer stetigen Herausforderung geworden – sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben. Technologien wandeln sich in immer kürzeren Abständen. Wissen ist überall und jederzeit abrufbar, veraltet aber auch schneller als früher“, sagt Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW. „Die Überforderung vieler Menschen rührt häufig aus dieser Beschleunigung, verknüpft mit steigenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter mit dieser Entwicklung nicht allein lassen. Gefragt sind gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, die dem Einzelnen helfen, in der neuen Arbeitswelt zurechtzukommen. In dieser Ausrichtung ist Weiterbildung auch eine Antwort auf die gestiegene Zahl von Burn-out-Fällen.“

    Bedeutung von Weiterbildung für Employability erkannt
    Grundsätzlich haben die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Bedeutung vom Lernen am Arbeitsplatz erkannt: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) sagt, dass Weiterbildung im derzeitigen Beruf zwingend erforderlich sei. Weitere 32 Prozent halten Weiterbildung für hilfreich. Je höher der Bildungsabschluss ist, desto größer der Stellenwert von Weiterbildung: 66 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium halten Weiterbildung für zwingend erforderlich, bei den Berufstätigen mit Hauptschul- oder mittlerem Abschluss sind es hingegen nur jeweils 44 Prozent.

    „Früher war es möglich, ausgelernt zu haben. Der Handwerker wusste durch die Lehre alles, was er für sein Berufsleben brauchte“, sagt Dr. Katrin Hille, Psychologin und Forschungsleiterin am Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) und eine der Expertinnen und Experten, die die DUW in ihrer Studie befragt hat. „Das hat sich gründlich geändert: Heute ist es unerlässlich, immer wieder neu zu lernen, um noch gute Arbeit leisten zu können.“

    Geteilte Verantwortung – doppelte Lernfreude
    Die meisten Expertinnen und Experten sehen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in der Verantwortung, wenn es um betriebliche Weiterbildung geht. Damit stimmen sie mit den Befragten aus der DUW-Umfrage überein: 71 Prozent fordern bessere Lern- und Weiterbildungsangebote von den Arbeitgebern. Darunter fallen zum Beispiel mehr Angebote, aktuellere Inhalte und eine Übernahme der Kosten. Aber immerhin 60 Prozent sehen sich auch selbst in der Verantwortung und glauben, dass von ihnen als Arbeitnehmer zukünftig mehr Eigeninitiative gefragt sein wird. Prof. Dr. Ada Pellert bestätigt diese Einschätzung: „Zum Jagen tragen geht in der Weiterbildung nicht. Ohne Selbstverantwortung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kann es keinen nachhaltigen Lernerfolg geben.“

    Formale und informelle Lernangebote kombinieren
    Neben formalen Weiterbildungsmaßnahmen wie Zertifikate und Studiengänge kommt dem informellen Lernen am Arbeitsplatz eine wachsende Bedeutung zu: „Gespräche am Arbeitsplatz, Anleitungen durch Kollegen, Selbstlernangebote und Chaträume im Internet – wir lernen ständig, häufig ganz nebenbei. Nur ist diese Form des Lernens bislang nicht offiziell anerkannt“, sagt Peter Dehnbostel, Professor für Betriebliches Bildungsmanagement an der DUW. Arbeitgeber sollten informelles Lernen als wirksame Hilfe gegen das Gefühl der Überforderung fördern und ihm den notwendigen Raum im Berufsalltag geben. Kombiniert mit formalen Lernangeboten, die auf die individuellen Lebensphasen der Mitarbeiter angepasst sind, ergibt sich so eine konkrete Begleitung des Lebenslangen Lernens in und bei der Arbeit. Doch dafür braucht es eine lernfreundliche Unternehmenskultur sowie Angebote zum gemeinsamen Lernen und Erfahrungsaustausch. „Die globalisierte Arbeitswelt mit ihren neuen Technologien bietet uns nicht nur Risiken, sondern auch Chancen“, so Dehnbostel. „Wenn Führungskräfte und Personalentwickler informelles Lernen stärker unterstützen und im Rahmen von neuen Lernkonzepten mit formalen Angeboten verschränken, erreichen wir eine hohe Qualität der arbeitsbezogenen Weiterbildung, die auch für berufliche und akademische Bildungsgänge anerkannt wird.“

    Die digitale Pressemappe zur Studie finden Sie hier: http://www.duw-berlin.de/fileadmin/user_upload/content/presse/DUW-Studien/DUW_Studie_Lernen_final.pdf

    Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)
    Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin bietet wissenschaftliche Weiterbildung für Berufstätige mit erstem Studienabschluss. Das Fernstudienangebot der staatlich anerkannten Weiterbildungsuniversität umfasst Masterstudiengänge in den Departments Wirtschaft und Management, Bildung, Gesundheit und Kommunikation sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme. Das flexible Blended-Learning-Studiensystem und die individuelle Betreuung ermöglichen es DUW-Studierenden, das Studium mit Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Gesellschafter der DUW sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett Gruppe. Als Public-Privat-Partnership steht die DUW für wissenschaftliche Qualität, Arbeitsmarktnähe und Dienstleistungsorientierung.

    Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
    Pressebüro der Deutschen Universität für Weiterbildung
    Julia Seimel
    Telefon: 030/2000 306-106
    E-Mail: julia.seimel@duw-berlin.de
    http://www.duw-berlin.de/de/presse.html
    http://blog.duw-berlin.de
  • "Komm, mach MINT.": Videopodcast "MINTlive" startet heute
    http://www.komm-mach-mint.de/MINT-Du/MINT-Podcast

    http://idw-online.de/de/news487489

    "Komm, mach MINT.": Videopodcast "MINTlive" startet heute
    Christina Haaf M.A.

    Pressestelle

    Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
    09.07.2012 11:10
    Logo Komm, mach MINT.
    Logo Komm, mach MINT.
    Umweltingenieurin Saskia
    Umweltingenieurin Saskia
    Foto: Komm, mach MINT., CC BY-SA 2.0
    Videoreihe "MINTlive" begeistert Mädchen für MINT-Studiengänge und -Berufe.
    Mit dem Porträt der Umweltingenieurin Saskia startet die Videoreihe "MINTlive" des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." Weitere Videos folgen in regelmäßigen Abständen. Die etwa dreiminütigen Filme zeigen viele spannende Jobperspektiven im MINT-Bereich auf. MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
    Video Saskia

    In der Pilotfolge erzählt die Umweltingenieurin Saskia, welchen Herausforderungen sie gegenübersteht, was sie bewegen will und was genau sie tut. Ihr Ziel: Aus Abfall genauso viel Energie zu erzeugen wie derzeit aus teuren und teilweise umweltschädlichen Substraten. Dazu braucht es eine ganz besondere Biogasanlage und wie diese funktioniert und was sie mit einer "pupsenden" Kuh gemeinsam hat, erklärt Saskia sehr anschaulich in ihrem Podcast.

    "MINTlive" macht Lust auf MINT-Berufe und räumt mit staubigen Vorurteilen auf. Die Informatikerin denkt nur in Zahlen? Die Physikerin ist dem Urknall näher als den drängenden Fragen moderner Energiegewinnung? Der Ingenieurin ist der Baustellenhelm quasi am Kopf festgewachsen? In lebendigen Interviews erzählen Studentinnen und berufstätige Frauen, warum das alles ganz anders ist und was sie an MINT fasziniert. "Komm, mach MINT." begleitet sie bei ihren aktuellen Aufgaben oder Projekten und so bieten die Video-Podcasts Schülerinnen und Absolventinnen in der Berufsorientierungsphase einen Blick durchs Schlüsselloch auf Studienalltag und Berufsleben erfolgreicher MINT-Frauen. Sie bekommen damit wertvolle Informationen für die Studienwahl.

    Das aktuelle Video kann auf der Webseite von "Komm, mach MINT." unter http://www.komm-mach-mint.de/MINT-Du/MINT-Podcast angesehen werden.

    MINT-Typ-Test als App
    Grafik MINT-Test als App

    Weitere Rückschlüsse darauf, welches Berufsfeld in Frage kommt, ob es spannender ist, ein innovatives Navigationssystem zu programmieren oder doch eher die technischen Entwicklungen der Medizin vorantreiben, gibt der MINT-Typ-Test. Er bietet eine Einschätzung über die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten im MINT-Bereich und kann ebenfalls gut als Orientierungshilfe für den beruflichen Weg verwendet werden. Also: Welcher MINT-Typ bist du?

    Den MINT-Test immer dabei haben? Jetzt gibt es den Test als App für das Android oder iOS-Smartphone. Einfach bei itunes (http://itunes.apple.com/de/app/der-mint-test-komm-mach-mint./id537636012?mt=8) oder Google Play (https://play.google.com/store/apps/details?id=de.abdigital.mint.game) die App installieren. Natürlich gibt es den MINT-Test auch weiterhin auf unserer Website: http://www.komm-mach-mint.de/MINT-Du/Interaktiv/MINT-Test

    Über "Komm, mach MINT."

    "Komm, mach MINT." - der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien will das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. "Komm, mach MINT." ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. Bereits über 100 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT." ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt. Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. Mit mehr als 1.000 Projekten ist es gelungen, bis heute insgesamt 436.800 Teilnahmen von Mädchen und jungen Frauen zu erzielen.

    Ein Bild zur Pressemitteilung finden Sie hier: http://www.komm-mach-mint.de/Service/Presse/PM-Start-Videopodcast-MINTlive

    Kontakt:

    Christina Haaf | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen
    Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 Bielefeld
    Tel.: +49 521 329821-62
    Mail: haaf@komm-mach-mint.de
    www.komm-mach-mint.de
  • Mediennutzungsstudie
    Die Datenerhebungsphase der Mediennutzungsstudie ist erfolgreich abgeschlossen.

    Wir danken den 2339 Studierenden herzlich für Ihre Teilnahme!

    Die glückliche Gewinnerin des iPods ist Frau Gaul, eine Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Hannover. Herzlichen Glückwunsch!

    Die erhobenen Daten werden in den kommenden Monaten aufbereitet und ausgewertet.
  • Veröffentlichung des Bildungsberichts 2012
  • Offene Hochschulen? – Ein ambitioniertes Programm und die raue Wirklichkeit.
  • Quereinstieg ins Studium
    http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article106263951/Quereinstieg-ins-Studium.html

    Ein Masterabschluss ohne Hochschulerfahrung ist möglich. Ein erfolgreiches Berufsleben kann den Bachelor ersetzen Von Kirstin von Elm
    WELT am SONNTAG

    Von Business Coaching und Change Management versteht Ira Rüder eine ganze Menge: Die 46-jährige Reiseverkehrskauffrau legte nach der Ausbildung eine steile Karriere hin, zuletzt arbeitete sie als Regionalmanagerin bei American Express und führte 300 Mitarbeiter. Als Führungskraft hat sie viele Veränderungsprozesse begleitet und Fortbildungen absolviert - jetzt will sie noch mehr erreichen: "Ich habe gerade meine eigene Beratungsgesellschaft für Change Management gegründet und möchte mein praktisches Wissen auf ein solides wissenschaftliches Fundament stellen", sagt sie.

    Ihr Ziel: Der Master of Business Coaching und Change Management. Ihr Problem: Ira Rüder verfügt über keinen Hochschulabschluss - und ohne passendes Erststudium ist der Zugang zu den meisten Masterprogrammen in Deutschland bisher versperrt. Laut Vorgabe der Kultusministerkonferenz wäre eine Öffnung für begabte berufserfahrene Bewerber zwar möglich, doch bisher haben erst wenige Hochschulen reagiert. "Ich habe mich deshalb im Sommer 2011 für das Bachelorstudium BWL und Wirtschaftspsychologie an der Euro FH eingeschrieben", erzählt Ira Rüder. Nach wenigen Wochen steckte ihr der Prof, dass sie für das dreijährige Grundlagenstudium vollkommen überqualifiziert sei - und verwies die berufserfahrene Managerin auf die brandneue Alternative: Seit Januar 2012 bietet die Euro FH ein sechsmonatiges Master-Einstiegsprogramm für Leute wie Ira Rüder an: Bewerber mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung, davon mindestens sechs als Führungskraft, können sich über einen Vorkurs auch ohne Hochschulabschluss für ein Masterstudium im Bereich Management qualifizieren. Dazu müssen sie relevante Fort- und Weiterbildungsaktivitäten nachweisen und am Ende des Einführungshalbjahrs eine Abschlussprüfung bestehen. Möglich macht dies eine Änderung im Hamburger Hochschulgesetz, die den Quereinstieg im Stadtstaat inzwischen zulässt - eine Chance, die die Euro FH als bundesweit agierende Fernhochschule gerne ergreift.

    "Mit dem Programm beweisen Bewerber, dass sie erfolgreich studieren können", erklärt Professor Jens Mogens Holm. Der Hochschulleiter kennt die Argumente der Bedenkenträger: Ein FH-Studium, noch dazu an einer privaten Einrichtung und dann auch noch für Nichtakademiker - das klingt für viele nach akademischem Dünnbrettbohren. Um den Verdacht zu entkräften, hat er die Messlatte für das Master-Einstiegsprogramm hochgelegt. "Von 40 Bewerbern wurden 15 zugelassen, alle mit eindrucksvollen Biografien", so Holm.

    Auch Angela Lein ist nach 20 Jahren an die Uni zurückgekehrt. Ursprünglich wollte die Hamburger Ergotherapeutin Psychologie studieren, doch sie bekam ihre Prüfungsangst nicht in den Griff. Nach dem Vordiplom gab sie auf und entschied sich stattdessen für die Ausbildung an einer Berufsfachschule. 2006 eröffnete sie zusammen mit einer Kollegin eine eigene Praxis. "Das Thema Lernstörungen hat mich schon immer interessiert und ich möchte Lerntherapie als zweites Standbein für unsere Praxis etablieren", sagt die 42-Jährige. Um das neue Angebot auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen, suchte sie nach einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung.

    An der Universität Hamburg will sie im kommenden Jahr ihren Master in "Integrativer Lerntherapie" machen. Der Studiengang ist auch für Bewerber ohne ersten Studienabschluss geöffnet, die sich über einschlägige Berufserfahrung und einen Aufnahmetest für das kostenpflichtige Weiterbildungsstudium qualifizieren. Knapp ein Drittel des aktuellen Jahrgangs hat vorher nicht studiert. "An das Lernen und Analysieren muss man sich erst wieder gewöhnen", sagt Angela Lein. Das Studium sei inhaltlich zwar kein Spaziergang, aber zu bewältigen. Auch ihre Prüfungsangst hat sie jetzt im Griff, schließlich hat sie heute einen Beruf und eine gut gehende Praxis: "Wenn die Nerven trotzdem mal wieder richtig blank liegen, sage ich mir: Selbst wenn es mit dem Abschluss nicht klappt, kann mir keiner das Wissen mehr nehmen."

    Die Bereitschaft, lebenslang weiterzulernen und parallel zum Beruf zu studieren, hat sich auch für Klaus Glanz aus München ausgezahlt. An der FH Trier studiert der 44-Jährige berufsbegleitend Informatik. Der gelernte Informationselektroniker hat sich in den 90er Jahren selbst das Programmieren beigebracht und lange für ein kleines IT-Systemhaus gearbeitet. "Ich war gut, aber ich wusste auch, das geht noch besser", sagt er. An der FH Trier belegte er ab 2007 zunächst Zertifikatskurse, die nicht zum offiziellen Hochschulabschluss führen. 2010 brachte ihm sein vertieftes Fachwissen bereits einen attraktiven neuen Job als Software-Berater bei einem größeren Münchner Mittelständler ein. Obwohl Klaus Glanz weder einen Bachelor noch das Abitur hat, ist der Mastertitel inzwischen auch für ihn greifbar. Im Dezember 2011 bestand er die Aufnahmeprüfung für das Masterstudium.
  • Weiterbildung im Job: Wie man sich fit hält für den Arbeitsmarkt
  • Offene Hochschulen
  • Soviel MINT-Studienanfängerinnen und -Absolventinnen wie nie zuvor
  • Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"
  • Pressemitteilung BMBF vom 09. Dezember 2011 165/2011 Studium, Beruf und Familie kombinieren